Venture Home
Lazio Pergola freistehend aus Aluminium mit Stoffdach
Farben: Weiß + 2 mehr
ab € 471,00
Wenige Stück vorrätig
Suchst du einen flexiblen Schattenspender für gesellige Nachmittage oder eine feste Struktur, die deine Terrasse über den gesamten Sommer hinweg strukturiert? Die Entscheidung zwischen einem mobilen Faltpavillon und einer stabil verschraubten Pergola bestimmt maßgeblich, wie viel Vorbereitung, Pflege und Standplatz nötig sind. Leicht verstaubare Gestelle eignen sich für spontane Feste auf der Wiese, während robuste Rahmenkonstruktionen mit Schiebedach oder Lamellen als dauerhafte Zonen für gemütliche Stunden im Freien dienen. Hier erfährst du, welche Konstruktion zu deinem Untergrund, deinem Windaufkommen und deinem Platzangebot passt.
Kurz gesagt
Ob Pavillon oder Pergola besser passt, hängt von der geplanten Standdauer und Montage ab: Ein Faltpavillon lässt sich rasch werkzeuglos aufbauen, erfordert bei starkem Wind aber sofortigen Abbau und eignet sich vorrangig für temporäre Anlässe. Eine Pergola wird fest auf dem Terrassenboden oder mit Punktfundamenten im Erdreich verankert, bietet formstabile Rahmen aus Aluminium oder Holz und erlaubt dauerhaftere Beschattungen mit textilen Raffdächern, muss im Winter jedoch je nach Dachkonstruktion entlastet werden.
Bevor du dich mit Durchgangshöhen, Tuchfarben oder Schraubverbindungen beschäftigst, steht die funktionale Weichenstellung an: Benötigst du eine mobile Überdachung, die nach dem Grillfest wieder in einer Packtasche verschwindet, oder planst du ein feststehendes architektonisches Element für deinen Garten? Ein klassischer Pavillon, insbesondere in der Ausführung als Falt- oder Steckgestell, ist auf Ortsungebundenheit ausgelegt. Er lässt sich mit wenigen Handgriffen errichten, wiegt verhältnismäßig wenig und schützt Gäste temporär vor brennender Nachmittagssonne oder leichtem Nieselregen. Allerdings verlangt seine Leichtbauweise permanente Wachsamkeit: Zieht ein sommerliches Wärmegewitter auf, muss die Textilbespannung oft eilig abgenommen oder das Gestell komplett zusammengeklappt werden, um Windschäden an den Scherenstreben zu vermeiden.
Eine Pergola hingegen bildet eine feste Raumgrenze im Freien. Ihre vertikalen Steher werden typischerweise direkt auf Holzterrassen, Betonplatten oder frostsicheren Punktfundamenten verschraubt. Der Rahmen bleibt über die gesamte Freiluftsaison hinweg stehen und dient häufig als optische Verlängerung des Wohnbereichs nach draußen. Die Beschattung erfolgt hierbei entweder über starre Querbalken, verstellbare Lamellen oder ein textiles Raffdach, das sich je nach Sonnenstand manuell oder per Seilzug öffnen und schließen lässt. Wer eine Pergola wählt, entscheidet sich gegen spontane Standortwechsel, gewinnt jedoch ein belastbares Gestell, unter dem großzügige Gartenmöbel-Sets einen festen Stammplatz über viele Monate hinweg finden.
Bedenke bei deiner Auswahl auch den rechtlichen und baulichen Rahmen in Österreich. Während ein Faltpavillon als fliegender Bau und temporäres Mobiliar in aller Regel genehmigungsfrei bleibt, können fest verankerte Pergolen je nach Bundesland, Bauordnung und Nähe zur Grundstücksgrenze als bauliche Anlage eingestuft werden. Insbesondere geschlossene Dachflächen oder feste Seitenwände lösen fallweise Abstands- oder Meldepflichten bei der zuständigen Gemeinde aus. Kläre diese Faktoren vor dem Kauf eines schweren Trägersystems ab, damit die neue Überdachung dauerhaft sorgenfrei genutzt werden kann.
Innerhalb der beiden Produktwelten existieren sehr unterschiedliche technische Konzepte, die sich in Aufbauzeit, Eigenstabilität und Lagerbedarf unterscheiden. Der Faltpavillon (im Handel oft als Pop-up- oder Easy-Up-Variante bezeichnet) nutzt eine vormontierte Scherenmechanik. Das Gestell zieht sich wie eine Ziehharmonika auseinander, während das Tuch bereits auf dem Dachstuhl verbleiben kann. Ein solcher Aufbau gelingt zu zweit meist innerhalb weniger Minuten ohne zusätzliches Werkzeug. Der Nachteil liegt im Detail: Durch die Vielzahl an Gelenken, Nieten und Auszugsknöpfen besitzt die Konstruktion konstruktionsbedingt mehr potenzielle Schwachstellen bei Scherwinden als ein starrer Rahmen.
Klassische Steckpavillons arbeiten demgegenüber mit einzelnen Rohrelementen, die über Eckverbinder und Schnappfedern zusammengefügt werden. Dieser Aufbau nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch und erfordert Geduld beim Sortieren der Stangen. Dafür sind die einzelnen Rohrprofile bei gleichem Packgewicht häufig etwas verwindungssteifer als filigrane Scherengitter. Steckpavillons eignen sich hervorragend für Anlässe, bei denen das Zelt über ein ganzes verlängertes Wochenende hinweg aufgestellt bleiben soll, ohne dass die höheren Anschaffungskosten einer massiven Pergola anfallen.
Die feste Pergola setzt auf massive Profile aus pulverbeschichtetem Metall oder witterungsbeständigem Holz. Hier greifen massive Schraubverbindungen, Eckwinkel und Bodenflansche ineinander. Bei Modellen mit textilem Schiebedach läuft der Stoff meist über Führungsseile oder Schienenprofile, die unterhalb der Querstreben montiert sind. Diese Bauweise bietet den Vorteil, dass das Tuch bei herannahendem Unwetter rasch gerafft werden kann, wodurch der Wind seine Angriffsfläche verliert, während das Grundgerüst unberührt am Boden verankert bleibt. Ist dir eine solche Großstruktur zu wuchtig oder möchtest du kleinere Sitzplätze flexibel beschatten, stellen klassische Sonnenschirme eine kompakte Alternative dar, die sich rasch umpositionieren lässt.
Das Rahmenmaterial entscheidet maßgeblich über das Eigengewicht, den Pflegeaufwand und das Schwingungsverhalten bei böigem Wetter. Im Bereich moderner Überdachungen dominieren drei Werkstoffe, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile mit sich bringen:
Achte bei pulverbeschichteten Metallprofilen auf die Qualität der Oberflächenversiegelung. Bei der Montage solltest du Schrauben stets mit den beiliegenden Unterlegscheiben (idealerweise aus dämpfendem Kunststoff oder Edelstahl) anziehen, um den Lack rund um das Bohrloch nicht zu quetschen. Abgeplatzter Lack stellt bei Stahl die primäre Ursache für unschöne Rostfahnen dar, die bei Regen auf darunterliegende Terrassenplatten tropfen können.
Die Art der Bedachung bestimmt, wie flexibel du auf Sonne, Hitze und Regen reagieren kannst. Textildächer aus dicht gewebtem Polyester oder Acrylgewebe sind weit verbreitet. Sie dämpfen die Sonneneinstrahlung angenehm ab und lassen den Raum darunter luftig wirken. Hochwertige Stoffdächer verfügen über eine wasserabweisende Imprägnierung oder rückseitige Beschichtung, sodass leichter Sommerregen daran abperlt. Bei langanhaltendem oder starkem Niederschlag stößt reines Gewebe jedoch an physikalische Grenzen: Bilden sich Wassersäcke auf der Fläche, dehnt das enorme Gewicht den Stoff dauerhaft aus oder knickt sogar tragende Streben ein.
Eine moderne Alternative stellen Lamellendächer dar. Die beweglichen Aluminiumlamellen lassen sich stufenlos neigen. Steht die Sonne steil am Himmel, werden die Lamellen so gekippt, dass sie Schatten spenden, die aufsteigende Warmluft jedoch ungehindert nach oben entweichen kann. Dieser Kamineffekt verhindert unangenehmen Hitzestau. Bei Regen werden die Lamellen komplett geschlossen. Integrierte Rinnenprofile leiten das abfließende Wasser dann kontrolliert über die Trägerpfosten zum Boden ab. Der mechanische Aufwand und das Gewicht einer solchen Lamellenkonstruktion sind jedoch spürbar höher als bei einer einfachen Tuchbespannung.
Feste Polycarbonat- oder Glasdächer wiederum bieten dauerhaften Regenschutz, wandeln den Bereich im Hochsommer ohne zusätzliche Unterdachbeschattung jedoch rasch in ein Wärmepolster um. Wenn du dich für ein variables Schiebedach aus Stoff entscheidest, solltest du prüfen, wie das Tuch im gerafften Zustand arretiert wird: Eine Schutzhülle oder ein kleines Vordach über dem zusammengeschobenen Stoffpaket verhindert, dass der Textilstapel bei Nichtgebrauch durch herabfallendes Laub, Vogelkot oder Schmutzwasser verschmutzt wird.
Um dir die Entscheidung zwischen den verschiedenen Bauweisen zu erleichtern, fasst die folgende Tabelle die zentralen Eigenschaften der typischen Konstruktionsarten zusammen. Beachte dabei, dass die tatsächlichen Werte je nach Modell und Hersteller variieren können.
| Kriterium | Faltpavillon (Pop-up) | Steckpavillon (Rohrrahmen) | Freistehende Textilpergola | Aluminium-Lamellenpergola |
|---|---|---|---|---|
| Typischer Aufbauaufwand | Sehr gering (ca. 5–15 Minuten zu zweit) | Mittel (ca. 45–90 Minuten mit Sortieren) | Einmalig hoch (mehrere Stunden, Bodenanker) | Sehr hoch (oft mehrteilige Mechanik) |
| Mobilität | Sehr hoch, inklusive Packtasche | Bedingt mobil, viele Einzelteile | Stationär für die gesamte Saison | Dauerhaft ortsfest verankert |
| Windanfälligkeit | Hoch, rascher Abbau bei Böen nötig | Mäßig bis hoch, stark abhängig von Seilen | Gering bei gerafftem Stoffdach | Sehr gering bei sachgemäßer Verankerung |
| Regentauglichkeit | Nur leichter Schauer, Gefahr von Wassersäcken | Begrenzt, Gefälle muss manuell straff sein | Geringe Neigung führt rasch zu Wasserstau | Hoher Schutz durch verriegelte Lamellen |
| Überwinterung | Trocken zerlegt im Innenraum lagern | Trocken zerlegt im Keller lagern | Gestell bleibt stehen, Textil einlagern | Bleibt im Freien, Lamellen meist öffnen |
Der gefährlichste Gegner jeder Gartenüberdachung ist der Wind. Durch die große Dachfläche wirken Pavillons und Pergolen wie Segel. Ein plötzlicher Windstoß erzeugt enorme Auftriebs- und Scherkräfte, die ein ungesichertes Gestell mühelos anheben, über den Zaun schleudern oder in sich zusammenfalten können. Eine sorgfältige Verankerung ist deshalb keine Zugabe, sondern unverzichtbarer Bestandteil der Inbetriebnahme.
Auf weichem Untergrund wie Rasen oder Mutterboden kommen meist Erdnägel oder spiralförmige Bodenanker zum Einsatz. Die einfachen, dünnen Drahtstifte, die manchen Pavillons beiliegen, bieten bei durchnässtem Boden kaum Halt. Besser sind robuste T-Profil-Heringe oder Schraubanker, die tief in das Erdreich eingedreht werden. Zusätzlich sollten bei Faltpavillons stets die beiliegenden Spannschnüre im 45-Grad-Winkel straff abgespannt werden. Auf befestigten Terrassen (etwa auf Betonplatten, Pflaster oder Holzriegeln) scheidet das Einschlagen von Heringen aus. Hier müssen die Standfüße mit passenden Universaldübeln und Edelstahlschrauben fest mit dem Untergrund verschraubt werden.
Ist ein Anbohren des Terrassenbelags nicht gestattet, beispielsweise in einer Mietwohnung, bieten sich schwere Standfußgewichte an. Hierfür stehen befüllbare Wassertanks, gusseiserne Scheiben oder massive Pflanztröge zur Verfügung, die unmittelbar an die Steher gekoppelt werden. Ein einzelner Sonnenschirm lässt sich mit einem entsprechend dimensionierten Schirmständer rasch stabilisieren. Bei einer vierbeinigen Pergola müssen jedoch alle vier Eckpunkte gleichmäßig mit ausreichendem Ballast versehen werden, um ein Verkanten der Rahmenkonstruktion zu verhindern.
Ein häufig unterschätzter Aspekt bei geschlossenen Überdachungen ist das Mikroklima. Steht ein Pavillon in der prallen Mittagssonne und verfügt über keine Belüftungsöffnung im Dach, staut sich die heiße Luft unter dem Tuch. Dies verwandelt den schattigen Sitzplatz rasch in eine drückende Hitzeglocke. Konstruktionen mit einer zweistufigen Dachhaube (oft als Winddach oder Doppeldach bezeichnet) wirken diesem Phänomen entgegen: Durch den Spalt zwischen Hauptdach und Aufsatzhaube kann die warme Luft entweichen, während seitlich einfallender Wind abgeleitet wird, ohne das Dach anzuheben.
Auch das Thema Regenwasser erfordert bauliche Voraussicht. Wasserabweisende Stoffe verhindern zwar das sofortige Durchnässen, lassen das Wasser bei unzureichender Neigung jedoch nicht ablaufen. Bildet sich erst eine kleine Delle im Stoff, sammelt sich dort Regenwasser, das Tuch dehnt sich unter dem Gewicht aus, und der Wassersack vergrößert sich exponentiell. Dies führt oft zum Einsturz der Dachstreben. Achte beim Aufbau darauf, dass das Dach absolut faltenfrei gespannt ist. Bei Pergolen mit verstellbarem Raffdach sollte der Stoff bei einsetzendem Starkregen sicherheitshalber eingefahren werden, sofern die Konstruktion kein bauartbedingtes Mindestgefälle zur Entwässerung aufweist.
Bei festen Aluminiumpergolen wird das Wasser meist über unscheinbare Rinnen im Rahmen aufgefangen und im Inneren der hohlen Pfosten nach unten geleitet. Achte hierbei darauf, dass die Auslassöffnungen am Fuß der Steher frei von Schmutz, herabfallenden Nadeln und Blättern bleiben. Werden diese Kanäle im Herbst nicht gereinigt, kann sich Wasser stauen und bei frühem Frost das Pfostenprofil beschädigen.
Um die unterschiedlichen Anforderungen in der Praxis greifbar zu machen, betrachten wir zwei alltägliche Wohnsituationen mit unterschiedlichen Nutzungsprofilen:
Auf einer windanfälligen Dachterrasse im städtischen Bereich soll eine gemütliche Sitzecke vor der intensiven Nachmittagssonne geschützt werden. Da der Holzbelag nicht durch Tiefenbohrungen beschädigt werden darf und eine starre Wandmontage vermieterseitig untersagt ist, kommt eine fest verschraubte Großpergola nicht infrage. Gleichzeitig wäre ein ultraleichter Faltpavillon bei den typischen Windböen in höheren Stockwerken ein erhebliches Sicherheitsrisiko.
Die zweckmäßige Lösung: Eine freistehende, modulare Pergola mit geringer Windangriffsfläche und manuellem Textil-Raffdach. Die Standfüße werden nicht gebohrt, sondern in speziell angefertigte, schwere Pflanzkübel aus Fiberglas oder Beton integriert, die an den Eckpunkten stehen und mit Erde befüllt als massiver Ballast dienen. Nach der Nutzung wird das Stoffdach sofort zusammengezogen und mit Transportgurten gesichert, sodass herannahende Gewitterfronten keine Angriffsfläche vorfinden. Ein wetterfester Bodenbelag wie Outdoor-Teppiche sorgt zusätzlich für wohnliche Gemütlichkeit, ohne Feuchtigkeit darunter einzuschließen.
Eine Familie mit Kindern sucht für den weitläufigen Garten hinter dem Haus eine Überdachung, die sowohl als schattiger Spielbereich als auch als zentraler Treffpunkt für Familienfeiern dient. Der Standort wechselt im Jahresverlauf: Im Frühsommer soll die Struktur nahe am Sandkasten stehen, bei der Geburtstagsfeier im August jedoch direkt neben dem Grillplatz auf der offenen Wiese.
Hier empfiehlt sich ein hochwertiger Faltpavillon im Format 3 × 3 Meter mit stabilem Aluminium-Scherengestell und strapazierfähigem Polyesterdach. Dank des Pop-up-Mechanismus lässt sich der Schattenspender innerhalb von zehn Minuten von zwei Erwachsenen aufstellen und bei Bedarf an einen anderen Platz tragen. Zur Sicherung im Grasboden kommen massive Schrauberdanker zum Einsatz, die mit einem Quergriff tief in das Erdreich gedreht werden. Nach dem Fest wird der Pavillon vollständig getrocknet, zusammengefaltet und platzsparend in der Garage verstaut, wodurch das Gestell vor herbstlicher Dauernässe geschützt bleibt.
Beim Kauf von Pavillons und Pergolen führen fehlerhafte Erwartungen oder unvollständige Vorbereitungen häufig zu Frust. Die nachfolgenden Punkte zählen zu den häufigsten Fehlern in der Praxis:
Damit der Aufbau deines neuen Pavillons oder deiner Pergola strukturiert und sicher gelingt, empfiehlt sich ein Vorgehen in fünf aufeinander aufbauenden Schritten:
Die Lebensdauer deiner Gartenüberdachung hängt direkt von der sachgemäßen Pflege ab. Für pulverbeschichtete Metallprofile genügt in der Regel klares Wasser mit einem Spritzer mildem Geschirrspülmittel und einem weichen Schwamm. Vermeide scheuernde Bürsten oder aggressive Reiniger, da diese die Beschichtung anrauen und mikroskopische Risse erzeugen, in denen sich Schmutz festsetzt.
Die textile Dachbespannung sollte regelmäßig von trockenem Schmutz, Blütenstaub und Laub befreit werden. Nutze hierzu eine weiche Bürste. Haben sich Vogelkot oder Flecken festgesetzt, weichst du die Stellen mit handwarmem Seifenwasser ein und spülst mit klarem Wasser gründlich nach. Nutze niemals einen Hochdruckreiniger auf Textilien: Der harte Wasserstrahl kann die feinen Fasern trennen und wasserabweisende Schutzschichten beschädigen. Nach der Reinigung muss das Gewebe vor dem nächsten Schließen oder Falten restlos durchtrocknen.
Auch die restliche Ausstattung im Innenbereich verlangt Schutz: Textile Auflagen, Sitzpolster und Sitzauflagen & Outdoor-Kissen sollten bei Nichtbenutzung trotz Überdachung in einer wetterfesten Kissenbox verstaut werden, um sie vor Flugstaub und taubedingter Feuchtigkeit zu bewahren. Vor dem Wintereinbruch gilt: Textildächer stets demontieren und trocken im Innenbereich lagern. Schneelasten können ein Faltpavillondach oder textiles Raffdach binnen kürzester Zeit überlasten und zum Einsturz bringen. Lamellendächer sollten im Winter, sofern vom Hersteller so vorgegeben, meist in eine leicht geöffnete, vertikale Position gestellt werden, damit Schnee hindurchfallen kann und kein schädlicher Schneedruck auf den Lamellen ruht.
Eine Überdachung bildet das funktionale Gerüst, wird jedoch erst durch passendes Zubehör zu einem gemütlichen Freiluftzimmer. Da Pergolen über feste Querstreben verfügen, bieten sie ideale Montagepunkte für dezente Lichtquellen. Anstelle greller Scheinwerfer empfiehlt sich warmweißes, indirektes Licht, das die Struktur betont, ohne zu blenden. Achte bei allen Installationen im Garten auf die passende Schutzart für Feuchtigkeit; passendes Zubehör findest du im Bereich Außen.
Möchtest du dich zusätzlich vor tiefstehender Abendsonne oder neugierigen Blicken der Nachbarn schützen, sind seitliche Textilrollos oder Vorhänge eine praktische Ergänzung. Viele Pergolen bieten integrierte Kederschienen oder Seilführungen für Seitenteile. Bedenke dabei stets: Jede geschlossene Seitenwand erhöht die Angriffsfläche für Seitenwinde deutlich. Lasse Seitenwände bei stürmischen Wetterlagen deshalb geöffnet oder raffe sie fest an den Eckpfosten zusammen, um dem Wind Durchzugsmöglichkeiten zu gewähren.
Wer nach weiteren flexiblen Schirmlösungen für abgelegene Gartenecken sucht, kann die Hauptüberdachung durch mobile Elemente aus der übergeordneten Rubrik Sonnenschutz ergänzen. So schaffst du ein harmonisches Gesamtkonzept aus fest beschatteten Bereichen und flexibel wandelbaren Plätzen im Grünen.
Nein, ein Faltpavillon schützt in der Regel vor Sonne und leichtem Nieselregen, ist aber nicht für Dauer- oder Starkregen ausgelegt. Bei unzureichendem Gefälle sammelt sich Niederschlag rasch in Form schwerer Wassersäcke auf dem Tuch. Dies kann die filigranen Dachstreben verbiegen oder das Gestell zum Einsturz bringen. Bei aufkommendem Starkregen sollte das Textildach vorsichtshalber abgenommen oder die Konstruktion zusammengefaltet werden.
Darf der Bodenbelag nicht angebohrt werden, eignen sich schwere Standfußgewichte zur Ballastierung. Hierzu zählen befüllbare Wassertanks, gusseiserne Gewichte oder massive Pflanzkübel aus Beton oder Ton, die fest mit den Pfosten verbunden werden. Wichtig ist eine gleichmäßige Lastverteilung auf alle Steher. Zudem sollte das Dach bei Nichtgebrauch gerafft bleiben, um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.
Ein textiles Raffdach besteht aus wetterbeständigem Gewebe, das über Schienen oder Seile manuell auf- und zugezogen werden kann. Es bietet leichten, luftigen Schattenspender-Komfort. Ein Lamellendach setzt hingegen auf drehbare Aluminiumprofile. Durch das Neigen der Lamellen lässt sich der Lichteinfall stufenlos regulieren und warme Luft kann nach oben entweichen. Geschlossene Lamellen leiten Regenwasser über integrierte Rinnen ab.
Das hängt vom jeweiligen Bundesland, der regionalen Bauordnung und der Konstruktionsart ab. Freistehende, offene Pergolen ohne festes Dach gelten meist als verfahrensfreie Bauvorhaben. Sobald die Konstruktion jedoch fest mit dem Wohnhaus verbunden wird, feste Seitenwände besitzt oder ein durchgehend geschlossenes, regendichtes Dach aufweist, können Meldepflichten oder Genehmigungsverfahren greifen. Eine kurze Rücksprache beim örtlichen Bauamt schafft verbindliche Klarheit.
Das Metallgestell aus pulverbeschichtetem Aluminium übersteht den Winter draußen meist problemlos, sofern es solide im Boden verankert ist. Die textile Bespannung muss vor dem ersten Frost und Schneefall jedoch unbedingt abgenommen und trocken gelagert werden. Nassschnee übt enormes Gewicht aus, das Dächer eindrücken kann. Bei Lamellenpergolen wird herstellerabhängig oft empfohlen, die Lamellen vertikal zu öffnen.
Grober Schmutz und trockener Blütenstaub werden zunächst mit einer weichen Bürste vorsichtig abgefegt. Flecken lassen sich mit lauwarmem Wasser, neutraler Seife und einem Schwamm sanft behandeln. Verwende keinesfalls aggressive chemische Reiniger oder einen Hochdruckreiniger, da dieser Fasern zerstört und Imprägnierungen abwäscht. Spüle gründlich mit klarem Wasser nach und lasse den Stoff vor dem Einrollen oder Zusammenlegen vollständig an der Luft trocknen.
Unter dunklen, dicht geschlossenen Dächern ohne Belüftungsöffnung staut sich die von der Sonne erwärmte Luft rasch an. Da warme Luft nach oben steigt und dort nicht entweichen kann, entsteht ein Treibhauseffekt. Ein Pavillon mit zweistufigem Dach (Doppeldach oder Kaminhaube) oder eine Pergola mit verstellbaren Lamellen lässt die Stauwärme nach oben abziehen und sorgt für eine spürbar angenehmere Luftzirkulation im Sitzbereich.
Ein Faltpavillon mit vormontierter Scherenmechanik lässt sich zu zweit in etwa 5 bis 15 Minuten errichten, da das Gestell lediglich auseinandergezogen und eingerastet wird. Eine massive Pergola mit Aluminiumrahmen, Schraubverbindungen, Schienenprofilen und Verankerungen im Boden erfordert hingegen eine sorgfältige Montagezeit von mehreren Stunden sowie handwerkliches Geschick und Werkzeuge wie Wasserwaage und Akkuschrauber.
Newsletter
Neuheiten und Wohnideen mit 10 € Newsletter-Gutschein
Ab 100 € Warenwert, einmal einlösbar, 60 Tage ab Zusendung des Codes gültig.
Datenschutz
Cookies und Statistik
Nötige Cookies halten Warenkorb, Anmeldung und Kasse am Laufen. Unsere eigene Zählung ohne Cookies läuft immer, auch ohne Zustimmung: Dabei setzen wir keine Cookies, bilden aber für einen Kalendertag eine Kennung aus IP-Adresse und Browserkennung. Mit deiner Zustimmung messen wir außerdem genauer (Analyse), messen, ob unsere Anzeigen zu Käufen führen, und zeigen dir unsere Anzeigen passend zu deinen Interessen (Marketing). Google Analytics, Google Ads und die Anzeigenmessung von OpenAI laufen nur mit deiner Zustimmung; dann gehen Daten auch an Google und OpenAI, auch in die USA. Deine Auswahl änderst du jederzeit unter „Cookie-Einstellungen“ im Fußbereich.