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String Double Sitzauflage aus Olefin
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Bevor du neue Sitzauflagen auswählst, entscheidet die Bauart deiner vorhandenen Gartenmöbel über Form, Maße und Befestigung. Ein Hochlehner verlangt eine andere Knickhöhe als ein kompakter Gartensessel, während tiefe Loungemöbel dickere, formstabile Polsterkerne benötigen. Neben den Abmessungen spielen der Bezugsstoff, das Innenleben und der Schutz vor Feuchtigkeit eine zentrale Rolle für den Sitzkomfort auf Balkon oder Terrasse. Hier erfährst du, worauf es bei Stuhlkissen, Liegenauflagen und dekorativen Zierkissen für den Außenbereich wirklich ankommt, wie du Feuchtigkeitsschäden vermeidest und welche Ausführung zu deinen Möbeln passt.
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String Double Sitzauflage aus Olefin
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Outdoor-Bankkissen Kyoto aus recyceltem Polyester
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Kurz gesagt
Für die passenden Sitzauflagen misst du zuerst die reine Sitzfläche sowie bei Lehnenstühlen die Lehnenhöhe und die exakte Position des Knickpunkts an deinen Möbeln aus. Wähle anschließend die Polsterstärke passend zur Stuhlart: Auf starrem Holz oder Metall bringen vier bis acht Zentimeter spürbare Dämpfung, während bei nachgiebigem Textilgewebe oft flachere Kissen genügen. Achte auf UV-beständige Kunstfasern mit abnehmbaren, waschbaren Bezügen und plane von Beginn an eine trockene Verstaumöglichkeit für Regenperioden ein.
Wer Sitzauflagen allein nach Farbe oder Muster aussucht, erlebt beim ersten Auflegen oft eine Enttäuschung. Gartenmöbel besitzen keine einheitlichen Standardmaße, selbst wenn Begriffe wie Hochlehner oder Niedriglehner verbreitet sind. Schon eine Abweichung von wenigen Zentimetern führt dazu, dass ein Polster im Sitzbereich nach vorne übersteht, an den Armlehnen unschöne Falten wirft oder an der Rückenlehne unruhig nach unten rutscht. Der erste Schritt vor jeder Anschaffung ist daher das exakte Ausmessen des jeweiligen Möbelstücks.
Bei der Vermessung von Gartenstühlen mit beweglicher oder fester Rückenlehne nimmst du drei Maße getrennt voneinander auf: die Sitztiefe von der Vorderkante bis zum Übergang der Lehne, die Sitzbreite zwischen den seitlichen Konstruktionsteilen oder Armlehnen und die Höhe der Rückenlehne ab der Sitzfläche bis zur oberen Rahmenkante. Besonders wichtig ist der sogenannte Knickpunkt. Bei einteiligen Auflagen, die Sitzfläche und Lehne in einem durchgehenden Stück verbinden, muss die Naht oder die gesteppte Falte exakt in der Beuge deines Stuhls liegen. Liegt dieser Knick zu tief oder zu hoch, staucht sich das Kissen bei jeder Belastung, was das Material strapaziert und den Sitzkomfort spürbar mindert.
Auch die Rahmenkonstruktion bestimmt, welcher Kissentyp funktioniert. Stühle mit geschlossener Schale verlangen Kissen mit exakt abgerundeten Ecken, während klassische Klappsessel mit offenen Seitenholmen rechteckige Formen mit seitlichen Befestigungsschlaufen aufnehmen können. Prüfe vorab, ob dein Stuhl Querstreben besitzt, an denen Bänder befestigt werden können. Fehlen solche Streben, rutscht eine Standardauflage leicht nach vorn, sofern sie nicht über einen elastischen Rückengurt oder eine rutschhemmende Unterseite verfügt.
Sitzauflagen lassen sich im Wesentlichen in drei funktionale Kategorien unterteilen, die jeweils auf spezifische Stuhltypen abgestimmt sind. Hochlehner-Auflagen zeichnen sich durch ein langes Rückenteil aus, das oft zwischen 70 und 78 Zentimetern misst, während der Sitzteil meist um die 45 bis 50 Zentimeter tief ist. Typische Gesamtlängen bewegen sich häufig im Bereich von etwa 118 bis 125 Zentimetern. Diese Modelle kommen vor allem auf verstellbaren Klappstühlen zum Einsatz, bei denen man sich entspannt zurücklehnen möchte. Sie stützen den gesamten Rücken- und Nackenbereich ab und benötigen am oberen Rand meist ein Spannband oder einen Überwurf, damit die Lehne beim Verstellen der Sitzposition nicht nach vorne kippt.
Niedriglehner-Auflagen sind kompakter gestaltet. Ihre Rückenpartie schließt in der Regel auf Schulterblatthöhe ab und misst häufig zwischen 45 und 55 Zentimetern, was einer Gesamtlänge von rund 95 bis 105 Zentimetern entspricht. Sie passen ideal zu festen Dining-Chairs oder zierlicheren Balkonstühlen, die vor allem zum aufrechten Sitzen am Tisch genutzt werden. Weil die Lehne niedriger ist, wirken diese Kissen optisch leichter und dominieren den Essbereich im Freien weniger stark als wuchtige Hochlehner-Polster.
Einfache Stuhlkissen wiederum bedecken lediglich die horizontale Sitzfläche. Sie sind meist quadratisch, trapezförmig oder rund geschnitten und weisen Kantenlängen zwischen 38 und 48 Zentimetern auf. Diese Variante ist besonders flexibel: Sie passt auf Hocker, Bänke und stapelbare Gartenstühle mit eigener, bereits bequemer Textilbespannung. Solche Kissen dienen vor allem als Kälteschutz gegen kühles Metall oder Holz und lassen sich bei Nichtgebrauch extrem platzsparend verstauen. Für ein stimmiges Gesamtbild im Freien lassen sich diese Kissenformen mit passendem weiterem Outdoor-Zubehör auf Balkon und Terrasse abstimmen.
Sonnenliegen und Loungegruppen stellen ganz andere Ansprüche an Polsterungen als klassische Essplatzstühle. Eine Liegenauflage misst in der Länge oft zwischen 190 und 200 Zentimetern bei einer Breite von 55 bis 65 Zentimetern. Da Sonnenliegen in der Regel über ein mehrfach verstellbares Kopfteil und mitunter über einen anwinkelbaren Kniebereich verfügen, muss die Auflage an diesen Segmenten entsprechende Unterteilungen besitzen. Eine starre, durchgehende Schaumstoffplatte würde beim Hochklappen des Kopfteils gestaucht und mit der Zeit an der Knickkante brechen.
Achte bei Liegenauflagen darauf, wie viele Segmente vorhanden sind und ob die Maße dieser Abschnitte mit den Gelenken deiner Liege übereinstimmen. Liegt ein Scharnier deiner Liege fünf Zentimeter versetzt zur Naht der Auflage, wölbt sich das Polster bei jeder Neigungsverstellung auf. Zudem sind Liegenkissen oft einer intensiven Sonneneinstrahlung und dem Kontakt mit Sonnencremes oder Schweiß ausgesetzt. Hier empfiehlt sich ein Bezug, der sich per Reißverschluss abziehen und separat pflegen lässt, damit Verschmutzungen nicht tief in den Polsterkern einziehen können.
Loungekissen wiederum zeichnen sich durch ein hohes Volumen aus. Während Essstuhl-Auflagen meist zwischen drei und sechs Zentimeter dick sind, weisen Sitzkissen für Loungemöbel häufig Stärken von acht bis vierzehn Zentimetern auf. Sie müssen das Körpergewicht auf tiefen, oft leicht nach hinten geneigten Gestellen abfedern. Ergänzt werden sie durch voluminöse Rückenkissen oder kleinere Zierkissen, die für Gemütlichkeit auf der Couch im Außenbereich sorgen. Loungekissen benötigen ein besonders tragfähiges Innenleben, damit man beim Hineinsetzen nicht bis auf die darunterliegende Latten- oder Gurtkonstruktion durchsinkt.
Das Material des Bezugs entscheidet über Haptik, Lichtbeständigkeit und Scheuerfestigkeit. Im Außenbereich dominieren synthetische Fasern, da Naturfasern wie reine Baumwolle oder Leinen Feuchtigkeit rasch aufsaugen und bei anhaltend feuchter Witterung zu Stockflecken neigen. Das am weitesten verbreitete Material für Sitzauflagen ist Polyester. Polyestergewebe sind reißfest, formstabil und trocknen nach einem kurzen Schauer vergleichsweise zügig ab. Allerdings unterscheidet sich die Haptik je nach Webart erheblich: Günstige, glatt gewebte Polyesterstoffe können sich bei Hitze schwitzig anfühlen, während strukturierte, leinenartig gewebte Garne einen angenehm textilen Griff bieten.
Eine hochwertige Alternative stellt Polyacryl dar, insbesondere spinndüsengefärbtes Acryl. Bei diesem Verfahren wird das Farbpigment bereits während der Faserherstellung in die Spinnmasse eingebracht und nicht erst auf das fertige Garn aufgedruckt. Das Ergebnis ist eine überdurchschnittliche Lichtechtheit. Während herkömmlich gefärbte Stoffe unter intensiver UV-Strahlung im Hochsommer nach ein bis zwei Saisons ausbleichen können, behalten spinndüsengefärbte Stoffe ihren Farbton über viele Jahre. Zudem fühlt sich Acrylgewebe weich und wollähnlich an, was den Komfort deutlich steigert.
Auch Polypropylen (Olefin) wird häufig für wetterfeste Textilien verwendet. Olefin nimmt von Natur aus kaum Feuchtigkeit auf, ist sehr widerstandsfähig gegen Abrieb und resistent gegen Schimmelbildung. Mischgewebe aus Baumwolle und Polyester versuchen, die Atmungsaktivität von Naturfasern mit der Haltbarkeit von Kunstfasern zu verbinden. Solche Stoffe fühlen sich auf der Haut sehr angenehm an, sollten jedoch bei feuchter Witterung konsequent trocken gelagert werden, da der Baumwollanteil Feuchtigkeit speichert. Achte bei allen Stoffen auf Angaben des Herstellers zur Lichtechtheit und zu etwaigen Oberflächenbeschichtungen.
Was auf den ersten Blick wie ein einfaches Stück Schaumstoff aussieht, entscheidet maßgeblich über die Haltbarkeit und den Sitzkomfort einer Auflage. Minderwertige Füllungen verlieren bereits nach einer Saison an Spannkraft; man sitzt das Kissen sprichwörtlich durch und spürt jede Querstrebe des Stuhls. Die Qualität eines Schaumstoffs lässt sich anhand seines Raumgewichts (RG) und seiner Stauchhärte beurteilen, auch wenn diese technischen Werte nicht immer auf dem Etikett ausgewiesen sind.
Als Faustregel gilt: Je schwerer und dichter der Schaumstoffblock, desto formstabiler bleibt er über längere Zeiträume. Für Sitzauflagen im Gartenbereich hat sich ein fester Polyurethanschaumkern (PU-Schaum) bewährt, der auf Ober- und Unterseite von einer Schicht Polyestervlies ummantelt ist. Dieser Vliesmantel erfüllt zwei Aufgaben: Er polstert die Kanten des Schaumstoffblocks ab, sodass der Bezug weich und faltenfrei anliegt, und er erleichtert das Abziehen und Beziehen, da der Stoff nicht direkt am Schaumstoff reibt.
Für Loungepolster, die im Freien verbleiben sollen, kommen zunehmend offenporige Spezialschaumstoffe (oft als Quick-Dry-Foam bezeichnet) zum Einsatz. Im Gegensatz zu herkömmlichem Schaumstoff, der wie ein Schwamm wirkt und Wasser im Kern festhält, besitzt dieser Schaum eine grobe Netzstruktur. Wasser läuft einfach hindurch, und die Luft zirkuliert ungehindert, was die Trocknungszeit nach Niederschlägen drastisch verkürzt. Reine Flockenfüllungen oder Füllungen aus loser Polyesterwatte eignen sich dagegen primär für weiche Rückenkissen oder dekorative Zierkissen; als Sitzfläche für Stühle bieten sie zu wenig Gegendruck und verklumpen bei Feuchtigkeit leicht.
Selbst die beste Polsterung verfehlt ihren Zweck, wenn sie bei jeder Bewegung verrutscht oder beim ersten Windstoß vom Balkon geweht wird. Eine durchdachte Befestigung ist daher ein wesentliches Qualitätsmerkmal von Sitzauflagen. Bei Hochlehner- und Niedriglehner-Auflagen finden sich meist zwei verschiedene Befestigungselemente: seitliche Bindebänder im Knickbereich und ein Haltegurt an der Rückseite des Lehnenbereichs.
Die seitlichen Bindebänder werden um das Stuhlgestell geschlungen und verknotet. Hierbei kommt es auf eine solide Nahtverankerung an: Bänder, die lediglich in die äußere Kantennaht eingenäht sind, reißen bei Zugbelastung leicht aus. Haltbarer sind doppelt vernähte oder im Inneren mit Verstärkungsbändern gesicherte Ausführungen. Anstelle einfacher Bindebänder bieten manche Hersteller Klettlaschen an. Diese lassen sich schneller öffnen und schließen, erfordern jedoch, dass der Umfang der Stuhlstreben zur Länge des Klettstreifens passt.
Für den oberen Lehnenbereich nutzen viele Modelle ein verstellbares Spannband mit Kunststoffschnalle oder einen elastischen Spanngurt. Bei Gartenstühlen mit durchgehender, geschlossener Rückenlehne funktioniert ein solcher Gurt jedoch nicht immer, da er nach oben abrutschen kann. In solchen Fällen ist eine Kappenbefestigung ideal: ein Stoffüberwurf am oberen Rand der Auflage, der einfach über die Stuhllehne gestülpt wird. Für einfache Sitzkissen auf glatten Metall- oder Kunststoffflächen sind Unterseiten mit punktueller Silikon- oder Gummibeschichtung empfehlenswert. Sie verhindern das Wegrutschen beim Aufstehen, ohne dass störende Bänder sichtbar sind.
In der Produktbeschreibung von Gartenkissen werden Begriffe wie wetterfest, wasserabweisend und wasserdicht häufig ungenau verwendet. Für den Alltag im Freien ist die Unterscheidung jedoch entscheidend, um Enttäuschungen und Schimmelschäden zu vermeiden. Nahezu alle gängigen Outdoor-Bezüge sind wasserabweisend imprägniert. Das bedeutet, dass Wassertropfen durch eine Oberflächenbehandlung abperlen, solange es sich um kurzen Nieselregen oder verschüttete Getränke handelt. Bleibt das Wasser jedoch längere Zeit auf der Fläche stehen oder drückt sich durch das Körpergewicht ein, dringt Feuchtigkeit durch das Gewebe und die Nähte ein.
Wasserdichte Auflagen hingegen besitzen auf der Innenseite eine laminierte Membran oder Beschichtung (oft aus Polyurethan), die kein Wasser durchlässt. Hier besteht jedoch ein anderes Problem: Wasser kann immer noch über die Einstichlöcher der Nähte oder den Reißverschluss eindringen. Ist Feuchtigkeit erst einmal im Inneren eines wasserdichten Kissens gefangen, kann sie kaum noch verdunsten. Es entsteht Staunässe, die innerhalb kurzer Zeit zu muffigem Geruch und Stockflecken führt. Zudem schwitzt man auf vollständig dichten Stoffen an warmen Tagen spürbar stärker.
Deshalb lautet die pragmatische Regel für den Alltag: Auch gut imprägnierte Sitzauflagen gehören bei anhaltendem Regen oder über Nacht in einen geschützten Bereich. Wer seine Polster nicht nach jedem Gebrauch ins Haus oder Vorzimmer tragen möchte, sollte sie in speziellen Gartenboxen & Auflagenboxen verstauen. Alternativ schützen passgenaue Schutzhüllen & Abdeckungen die gesamten Möbel mitsamt den Kissen, sofern auf ausreichende Unterlüftung geachtet wird. Wurden Kissen dennoch einmal durchnässt, stellt man sie am besten senkrecht an einer schattigen, luftigen Stelle auf, damit das Wasser nach unten ablaufen kann.
Da Sitzauflagen im Freien Blütenstaub, Vogelkot, Baumharz und Speiseresten ausgesetzt sind, ist eine regelmäßige und materialgerechte Pflege unerlässlich. Vor jeder Reinigungsaktion gilt der Blick auf das eingenähte Pflegeetikett des Herstellers. Besitzt die Auflage einen abnehmbaren Bezug, ist die Wäsche meist unkompliziert. Viele Bezüge aus synthetischen Fasern dürfen im Schonwaschgang gereinigt werden. Verwende dabei flüssiges Feinwaschmittel und verzichte konsequent auf Weichspüler, da dieser die feinen Poren synthetischer Gewebe verkleben und eine vorhandene wasserabweisende Imprägnierung zerstören kann.
Bei fest vernähten Auflagen ohne Reißverschluss erfolgt die Reinigung per Hand. Loser Staub und getrockneter Schmutz werden zunächst mit einer weichen Kleiderbürste trocken abgebürstet oder mit dem Staubsauger abgesaugt. Für Flecken empfiehlt sich lauwarmes Wasser mit etwas neutraler Seife. Reibe Flecken niemals mit starkem Druck oder harten Bürsten ein, da dies die Faserstruktur aufrauen und helle Scheuerstellen hinterlassen kann. Tupfe die Seifenlauge stattdessen mit einem weichen Schwamm oder Mikrofasertuch vorsichtig von außen nach innen auf den Fleck.
Nach der Behandlung muss die Seife gründlich mit klarem Wasser ausgewaschen werden, da Seifenreste Schmutz magisch anziehen und bei Sonneneinstrahlung Ränder bilden. Lass gewaschene Auflagen immer vollständig an der Luft durchtrocknen, bevor du sie stapelst oder in einer Kiste verstaust. Ein nasser Kern schimmelt im Inneren, selbst wenn sich der Bezug bereits trocken anfühlt. Bei Bedarf kann nach der Reinigung ein handelsübliches Textilimprägnierspray für den Außenbereich aufgetragen werden, um den Abperleffekt aufzufrischen.
Um die passende Variante für deinen Außenbereich zu wählen, hilft eine Gegenüberstellung der gängigsten Kissentypen mit ihren baulichen Eigenschaften und den dafür optimalen Untergründen:
| Auflagentyp | Typische Maße (L × B) | Empfohlene Kernstärke | Optimaler Möbeltyp | Wesentliche Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Einfaches Stuhlkissen | ca. 40 × 40 bis 45 × 45 cm | 2 bis 5 cm | Stapelstühle, Holz- & Metallbänke | Sehr kompakt, leicht zu verstauen, oft mit Anti-Rutsch-Boden |
| Niedriglehner-Auflage | ca. 95 × 48 bis 105 × 50 cm | 4 bis 6 cm | Feste Dining-Chairs, Schalenstühle | Rücken reicht bis Schulterhöhe, stört nicht beim Essen |
| Hochlehner-Auflage | ca. 118 × 50 bis 125 × 52 cm | 5 bis 8 cm | Verstellbare Klappsessel | Stützt Nacken ab, benötigt Haltegurt gegen Herunterkippen |
| Liegenauflage | ca. 190 × 60 bis 200 × 65 cm | 5 bis 9 cm | Rollliegen, Kippliegen | Mehrfach segmentiert, muss zu Scharnieren der Liege passen |
| Lounge-Sitzkissen | ca. 60 × 60 bis 80 × 80 cm | 8 bis 14 cm | Modulsofas, Rattan- & Aluloungen | Hohes Raumgewicht erforderlich, verhindert Durchsitzen |
Diese Maße und Stärken stellen praxisnahe Orientierungswerte dar. Miss vor dem Kauf stets deine eigenen Möbel nach, um Überraschungen bei Passform und Lehnenknick zu vermeiden.
Die Wahl der perfekten Auflagen hängt stark von den räumlichen Gegebenheiten und der Witterungsexposition ab. Betrachten wir zwei typische Situationen, um die Entscheidungsfindung zu verdeutlichen:
Szenario 1: Der schmale Stadtbalkon im zweiten Stock. Hier steht meist nur begrenzt Grundfläche zur Verfügung. Die Möblierung besteht häufig aus zwei klappbaren Bistro-Stühlen und einem kleinen Tisch. Ein massives Loungekissen oder dicke Hochlehner-Auflagen würden den Raum optisch überladen und lassen sich bei schlechtem Wetter in der Wohnung kaum unterbringen. Die ideale Lösung sind hier zwei flache Sitzkissen (etwa 3 bis 4 cm stark) mit schmutzabweisendem Bezug und Klettbefestigung. Sie spenden ausreichend Komfort für das morgendliche Frühstück, lassen sich bei Nichtgebrauch senkrecht an der Wand oder im Gartenmöbel-Sets-Bereich aufbewahren und nehmen im Innenraum keinen wertvollen Platz weg. Ergänzt durch einen wetterfesten Bodenbelag wie Outdoor-Teppiche entsteht ein wohnliches Bild auf kleinstem Raum.
Szenario 2: Die große, voll nach Süden ausgerichtete Gartenterrasse. Hier sind die Bedingungen völlig anders. Die Möbel, etwa eine sechssitzige Sitzgruppe mit Hochlehnern und zwei Sonnenliegen, sind von morgens bis abends intensiver UV-Strahlung ausgesetzt. Standardstoffe würden hier binnen einer Saison verblassen. Gefordert sind Auflagen aus spinndüsengefärbtem Polyacryl oder schwerem Olefingewebe in gedeckten Farbtönen wie Grau, Anthrazit oder Taupe, da extrem dunkle Farben Hitze stark speichern und helle Weißtöne blenden können. Da die Wege ins Haus weiter sind, empfiehlt sich die direkte Kombination mit einem wetterfesten Aufbewahrungsort vor Ort und einem passenden Sonnenschutz, um das Material in den Mittagsstunden vor extremem Hitzestau zu bewahren.
Beim Kauf von Outdoor-Textilien treten immer wieder dieselben Fehler auf, die sich durch einfache Vorabprüfung leicht umgehen lassen. Der häufigste Fehlkauf ist die Vernachlässigung der Lehnenhöhe. Viele Käufer messen lediglich die Gesamtlänge des Stuhls, achten aber nicht auf das Verhältnis zwischen Sitzteil und Rückenteil. Ist das Rückenteil der Auflage nur fünf Zentimeter zu kurz, drückt die obere Kante des Stuhlrahmens genau in den Nacken. Ist es zu lang, knickt die Oberkante unansehnlich nach vorne ab.
Ein weiterer verbreiteter Irrtum betrifft die Polsterstärke. Oft wird angenommen, dass dicker automatisch bequemer bedeutet. Bei Dining-Stühlen kann eine zu dicke Auflage (beispielsweise acht Zentimeter auf einem Stuhl, der bereits für eine Vier-Zentimeter-Auflage konzipiert ist) jedoch dazu führen, dass die Sitzhöhe im Verhältnis zur Tischkante zu hoch wird. Die Oberschenkel stoßen an die Tischunterkante, und die aufrechte Sitzhaltung beim Essen wird unbequem. Wähle die Polsterstärke daher immer in Abstimmung mit der Tischhöhe deines Essbereichs.
Häufig unterschätzt wird auch die Farbwahl im Verhältnis zur Nutzung. Helle, unifarbene Bezüge in Reinweiß oder Creme sehen im Katalog edel aus, verzeihen im Außenbereich jedoch weder herabfallende Blütenpollen noch kleine Erdspuren von Schuhen oder Haustieren. Dunkle Unifarben wie Schwarz oder Dunkelblau wiederum heizen sich in praller Sonne extrem auf und zeigen Staubkörner und Kalkränder von getrocknetem Regenwasser sofort. Melierte Stoffe in Natur-, Grau- oder Beigetönen sind im Alltag wesentlich unempfindlicher und kaschieren kleine Flecken bis zur nächsten Wäsche deutlich besser.
Damit du bei der Auswahl strukturiert vorgehst, führt dich diese Reihenfolge sicher zum passenden Modell:
Selbst die widerstandsfähigsten Outdoor-Kissen leiden, wenn sie dauerhaft Nässe und Frost ausgesetzt sind. Das größte Risiko für Sitzauflagen im Winter ist Schimmelbildung durch Kondensfeuchtigkeit. Werden Kissen in Plastiksäcken luftdicht verpackt und in einer kalten Garage oder einem feuchten Keller gelagert, bildet sich bei Temperaturschwankungen Schwitzwasser. Dieses Wasser kann nicht entweichen und führt unweigerlich zu unschönen, meist irreparablen Stockflecken.
Der ideale Lagerort für die kalte Jahreszeit ist ein trockener, frostfreier und gut belüfteter Innenraum, beispielsweise ein trockener Kellerraum, der Dachboden oder ein Schrank im Vorzimmer. Die Kissen müssen vor dem Einlagern vollkommen trocken und von grobem Schmutz befreit sein. Verbleiben organische Reste wie Blütenstaub auf dem Gewebe, dienen sie Pilzsporen im Winter als Nährboden. Atmungsaktive Aufbewahrungstaschen aus Vliesstoff schützen vor Verstauben, lassen aber dennoch Luft zirkulieren.
Sollen die Auflagen in einer Gartenbox auf der Terrasse überwintern, muss diese Box zwingend wasserdicht konstruiert und gleichzeitig mit Lüftungsschlitzen ausgestattet sein. Lege die Kissen in der Box nicht direkt auf den Boden, sondern sorge durch eine Unterlage für eine minimale Luftzirkulation. An besonders milden, sonnigen Wintertagen empfiehlt es sich, die Kiste kurz zu öffnen und durchzulüften. Mit dieser Sorgfalt stellst du sicher, dass deine Sitzauflagen und Outdoor-Kissen im Frühling wieder frisch, sauber und formstabil in die neue Freiluftsaison starten.
Kurze Regenschauer perlen an imprägnierten Bezügen meist ab, dauerhafter Nässe sollten Auflagen jedoch nicht ausgesetzt werden. Wasser kann über Nähte und Reißverschlüsse in den Kern eindringen. Bleibt Feuchtigkeit im Inneren gefangen, bilden sich schnell Stockflecken und unangenehme Gerüche. Verstaue Kissen bei Regen daher am besten in einer trockenen Gartenbox oder unter einem wetterfesten Schutz.
Die ideale Stärke richtet sich nach dem Material deines Stuhls. Besitzt der Stuhl eine nachgiebige Textilbespannung, reichen flache Kissen von zwei bis vier Zentimetern Stärke meist völlig aus. Bei harten Sitzflächen aus unbehandeltem Holz, Kunststoff oder Metall bieten Polsterstärken zwischen fünf und acht Zentimetern spürbar mehr Komfort. Bei Dining-Stühlen sollte das Kissen nicht zu hoch sein, damit die Beinfreiheit unter der Tischkante erhalten bleibt.
Abnehmbare Bezüge wäschst du nach Angaben auf dem Pflegeetikett im Schonwaschgang mit flüssigem Feinwaschmittel ohne Weichspüler. Fest vernähte Auflagen reinigst du per Hand: Bürste trockenen Schmutz zuerst vorsichtig ab und behandle Flecken anschließend mit lauwarmem Wasser und milder Seife. Wasche Rückstände mit klarem Wasser gründlich aus und lass die Auflagen danach an der Luft vollständig durchtrocknen, bevor du sie stapelst.
Hochlehner-Auflagen haben eine längere Rückenpartie von meist etwa 70 bis 78 Zentimetern und passen auf verstellbare Relaxsessel, bei denen Kopf und Nacken gestützt werden. Niedriglehner-Auflagen besitzen eine kürzere Rückenlehne von etwa 45 bis 55 Zentimetern. Sie eignen sich für feste Essstühle, da sie im Schulterbereich enden und am Esstisch für eine aufrechte, bequeme Haltung sorgen.
Intensive UV-Strahlung baut die Farbpigmente herkömmlich bedruckter oder gefärbter Textilfasern mit der Zeit ab. Besonders lichtbeständig sind Stoffe aus spinndüsengefärbtem Polyacryl oder hochwertigem Polypropylen. Bei diesen Fasern wird die Farbe bereits während der Faserherstellung in die Spinnmasse eingebracht. Dadurch dringt die Farbe durch die gesamte Faser und widersteht dem Ausbleichen durch Sonnenlicht deutlich länger als oberflächlich gefärbte Gewebe.
Für Stühle ohne Querstreben eignen sich Kissen mit einer gummierten oder silikonisierten Anti-Rutsch-Unterseite. Diese Struktur haftet auf glatten Oberflächen aus Holz, Metall oder Kunststoff und verhindert das Verrutschen beim Hinsetzen. Alternativ gibt es Kissen mit elastischen Rückengurten, die um die Rückenlehne gespannt werden, oder separate Anti-Rutsch-Matten, die passgenau unter das Kissen gelegt werden.
Öffne sofort den Reißverschluss, ziehe den nassen Bezug ab und lasse beide Teile getrennt voneinander trocknen. Drücke das Wasser aus dem Schaumstoffkern vorsichtig heraus, ohne ihn zu wringen, da das Material sonst reißen kann. Stelle den Kern anschließend hochkant an einen schattigen, gut belüfteten Ort. Erst wenn das Innenleben restlos trocken ist, darf die Auflage wieder bezogen und verwendet werden.
Outdoor-Polster müssen vor dem Einlagern vollkommen trocken und sauber sein. Lagere sie am besten in einem frostfreien, trockenen Innenraum wie dem Keller oder Dachboden in atmungsaktiven Textiltaschen. Vermeide luftdichte Plastiktüten, da sich darin Kondenswasser bilden kann, was unweigerlich zu Schimmel führt. Werden Kissen in einer Outdoor-Auflagenbox überwintert, muss diese gut belüftet sein und an einem wettergeschützten Platz stehen.
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