OYOY Mini
Kapuzenhandtuch Raita aus Bio-Baumwollfrottee
Farben: Lila / Clay / Braun + 3 mehr
ab € 44,00
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Stehst du vor der Frage, wie viele Handtücher und Vorleger du im Bad wirklich brauchst oder welches Gewebe am besten trocknet? Badtextilien müssen täglich Feuchtigkeit aufnehmen, schnell abtrocknen und gleichzeitig zur Belüftung deines Raumes passen. Ob leichtes Waffelpikee für fensterlose Bäder, dichtes Walkfrottier für das Gästebad oder rutschhemmende Matten vor der Dusche: Die Wahl der Textilien beeinflusst Raumklima und Alltagskomfort gleichermaßen. In diesem Leitfaden erfährst du, wie sich Gewebearten, Flächengewichte und Formate unterscheiden, damit du deine Ausstattung passgenau auf Haushalt und Raumgröße abstimmen kannst.
OYOY Mini
Kapuzenhandtuch Raita aus Bio-Baumwollfrottee
Farben: Lila / Clay / Braun + 3 mehr
ab € 44,00
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OYOY Living
Pieni Handtuchhalter aus Edelstahl
Farben: Braunmessingfarben + 2 mehr
ab € 22,99
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FILIBABBA
Kinder-Strandponcho mit Eismotiv aus Bio-Baumwolle
Farben: Frappé
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FILIBABBA
Kinder-Badeponcho mit Eismotiv aus Bio-Baumwolle
Farben: Perlblau
€ 44,00
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OYOY Living
Kyoto Gästehandtuch aus Baumwolle aus biologischem Anbau mit Fransen
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OYOY Living
Raita Waschlappen aus Bio-Baumwolle, gestreift
€ 19,99Set mit 2 Stück · je Stück € 10,00
Nicht vorrätig
Kurz gesagt
Bei der Auswahl von Badtextilien entscheiden vor allem Raumklima, Haushaltsgröße und Nutzungsfrequenz über das passende Material. In feuchteren, fensterlosen Bädern trocknen strukturierte Gewebe wie Waffelpikee oder mittelschwere Frottiertücher oft rascher ab als sehr schwere Textilien. Dichte Schlingengewebe nehmen zwar viel Nässe auf, benötigen aber ausreichend Luftzirkulation. Rutschhemmende Badematten bieten festen Halt auf Fliesen, verlangen jedoch je nach Unterseite und Fußbodenheizung eine gezielte Pflege nach Herstellerangabe.
Badtextilien erfüllen im Alltag eine doppelte Aufgabe: Sie dienen dem gezielten Aufsaugen von Wasser nach dem Duschen, Händewaschen oder Baden und prägen gleichzeitig die textile Atmosphäre des Raumes. Im Vergleich zu Wohnbereichen wie dem Schlafzimmer oder dem Vorzimmer herrscht im Bad ein wechselhaftes Mikroklima mit wiederkehrenden Feuchtigkeitsspitzen. Textilien, die hier genutzt werden, müssen deshalb nicht nur angenehm auf der Haut liegen, sondern auch zügig Feuchtigkeit an die Umgebung abgeben können, ohne muffig zu riechen.
Zur übergeordneten Gruppe der Badtextilien zählen verschiedene Produktarten, die aufeinander abgestimmt werden wollen. An erster Stelle stehen Handtücher in gestaffelten Größen, vom kleinen Waschlappen bis zum großzügigen Saunatuch. Eine zweite wesentliche Säule bilden textile Bodenauflagen wie Badematten, die Nässe vor Wanne und Dusche abfangen und für Trittsicherheit auf kalten Fliesen sorgen. Ergänzt wird dieses Spektrum durch Bademäntel, Duschvorhänge aus Textilmischungen sowie spezialisierte Haarturbane oder Waschhandschuhe.
Wer seine textile Ausstattung plant, sollte nicht allein nach Farben entscheiden. Vielmehr bestimmt das Zusammenspiel aus Fasermaterial, Webtechnik, Flächengewicht und Raumlüftung, wie langlebig und alltagstauglich die Produkte tatsächlich sind. Innerhalb der übergeordneten Rubrik Teppiche & Textilien stellen Textilien für das Badezimmer die höchsten Anforderungen an Strapazierfähigkeit und regelmäßige Waschbarkeit.
Die Bandbreite an Handtuchformaten ist groß, und jedes Maß erfüllt eine konkrete Aufgabe im Badalltag. Eine systematische Staffelung sorgt dafür, dass für jeden Handgriff das richtige Textil griffbereit liegt, ohne unnötigen Platz auf Handtuchstangen oder in Regalen zu beanspruchen. Zu den gebräuchlichsten Formaten im deutschsprachigen Raum zählen:
Bei der Zusammenstellung einer Grundausstattung ist es sinnvoll, die Formate an die Zahl der Haushaltsmitglieder anzupassen. Wer viele großformatige Badetücher nutzt, benötigt entsprechende Hängekapazitäten mit guter Luftzufuhr, damit die Gewebe zwischen den Nutzungen vollständig trocknen können.
Auf glatten Fliesenböden birgt Spritzwasser nach dem Duschen oder Baden eine spürbare Rutschgefahr. Hier kommen textile Bodenbeläge ins Spiel, die sich in ihrer Konstruktion grundlegend voneinander unterscheiden. Während dünne Duschvorleger meist aus dichtem Schlingenfrottier gewebt sind und wie ein Handtuch gewaschen werden können, besitzen klassische Badematten und Badeteppiche oft einen höheren Flor oder eine strukturierte Rückenbeschichtung.
Ein entscheidender Unterschied liegt im Feuchtigkeitsverhalten: Ein leichter Baumwoll-Duschvorleger ohne Gummierung nimmt Spritzwasser rasch auf und lässt sich anschließend unkompliziert über den Wannenrand hängen. Er trocknet zügig ab und darf meist problemlos bei höheren Temperaturen in der Waschmaschine gereinigt werden. Dagegen bietet ein dicker, getufteter Badeteppich mehr Dämpfung und Fußwärme, speichert jedoch Wasser tiefer im Faserinneren. Liegt dieser auf einem kühlen Boden ohne Fußbodenheizung, verlangsamt sich die Trocknung erheblich.
Bei Matten mit rückseitiger Antirutsch-Beschichtung (häufig aus Latex oder thermoplastischen Elastomeren) ist besondere Vorsicht geboten. Diese Beschichtungen verhindern zuverlässig das Verrutschen auf nassen Fliesen, vertragen aber laut Pflegehinweisen vieler Hersteller weder hohe Waschtemperaturen noch intensive Hitze im Wäschetrockner. Zudem muss vor dem Kauf geprüft werden, ob die jeweilige Matte für Räume mit Fußbodenheizung freigegeben ist, um Hitzestau und Materialversprödung zu vermeiden.
Die Struktur eines Badtextils entscheidet maßgeblich über Haptik, Wasseraufnahme und Trocknungsgeschwindigkeit. Nicht jedes Handtuch fühlt sich gleich an, selbst wenn es aus der identischen Rohfaser besteht. Folgende Webarten prägen den Markt für Badtextilien:
Wer empfindlich auf Reibung reagiert, greift oft zu weichem Walkfrottier. Wer hingegen eine sportliche, anregende Haptik schätzt oder ein Textil für feuchtere Raumzonen sucht, fährt mit Zwirnfrottier oder Waffelpikee meist besser.
Das Rohmaterial bestimmt grundlegende Eigenschaften wie Saugfähigkeit, Reißfestigkeit im nassen Zustand und Pflegeansprüche. Während im Bereich Kissen & Decken häufig wärmende Synthetik- oder Wollfasern zum Einsatz kommen, dominieren bei Badtextilien zellulosische Pflanzenfasern.
Baumwolle ist der bewährte Klassiker im Badezimmer. Ihre Naturfasern können im Inneren beträchtliche Mengen an Feuchtigkeit speichern, ohne sich sofort durchnässt anzufühlen. Zudem ist Baumwolle nassreißfest, was bei wiederholtem Waschen und Schleudern wichtig ist. Allerdings benötigt reine Baumwolle bei schweren Geweben ausreichend Zeit, um die gebundene Feuchtigkeit wieder an die Raumluft abzugeben.
Leinen und Halbleinen gewinnen im Badbereich zunehmend an Bedeutung. Die Flachsfaser besitzt von Natur aus eine glatte Oberfläche, fusselt kaum und gibt Feuchtigkeit zügiger an die Umgebung ab als reine Baumwolle. Handtücher mit Leinenanteil fühlen sich anfangs oft etwas fester an, werden aber durch wiederholte Nutzung und Wäsche weicher. Ihr kerniger Griff und ihre kühlende Haptik machen sie besonders für Sommer oder Saunagänge attraktiv.
Zellulosische Regeneratfasern wie Modal, Lyocell oder Bambus-Viskose werden oft als Beimischung zu Baumwolle verarbeitet. Sie verleihen dem Gewebe einen feinen Glanz, geschmeidigen Fall und ein anhaltend weiches Griffgefühl, selbst in Regionen mit sehr kalkhaltigem Wasser. Allerdings sind reine Viskosefasern im nassen Zustand mechanisch empfindlicher, weshalb Mischungen mit robuster Baumwolle die Regel sind.
Synthetische Fasern (Polyester, Polyamid): In klassischen Handtüchern spielen sie als Vollmaterial eine untergeordnete Rolle, da sie Nässe nicht im Faserinneren aufsaugen, sondern Wasser nur oberflächlich zwischen feinen Kapillaren transportieren (Mikrofaser). Bei Badematten werden synthetische Fasern hingegen gerne eingesetzt, da sie kaum verrotten, rasch trocknen und farbecht bleiben.
Beim Kauf von Frottierwaren begegnet man häufig der Angabe des Flächengewichts in Gramm pro Quadratmeter (g/m²). Dieser Wert ist eine objektive Kennzahl für die Materialdichte, darf jedoch nicht isoliert als Qualitätsmerkmal missverstanden werden. Ein hohes Flächengewicht bedeutet mehr Fasermasse, was nicht automatisch für jeden Einsatzzweck vorteilhaft ist.
Leichte Textilien mit einem Gewicht von ca. 300 bis 400 g/m² finden sich vor allem bei Waffelpikee, Hamamtüchern oder einfachen Gästetüchern. Sie sind dünn, leicht zu verstauen und trocknen selbst in kühleren Räumen sehr schnell ab. Für das Reisegepäck, das Fitnessstudio oder kleine Gästetoiletten ohne Heizkörper sind sie eine pragmatische Wahl.
Der mittlere Bereich von ca. 450 bis 550 g/m² gilt als robuster Allrounder für das Familienbad. Tücher dieser Gewichtsklasse bieten eine angenehme Griffigkeit und eine ausgewogene Balance: Sie saugen ausreichend Wasser auf, ohne übermäßig schwer an der Handtuchstange zu hängen. Auch ihre Trocknungszeit bleibt bei regulärem Lüften im gut handhabbaren Rahmen.
Schwere Luxusqualitäten ab etwa 600 g/m² fühlen sich voluminös, dicht und weich an. Sie vermitteln ein schweres Tuchgefühl, wie man es aus Hotels kennt. Allerdings bringen sie handfeste Nachteile mit sich: Ein nasses 600-Gramm-Duschtuch speichert sehr viel Wasser, trocknet an einfachen Wandhaken nur langsam und beansprucht in der Waschmaschine viel Trommelvolumen. Wer kein gut beheiztes Bad mit funktionierender Lüftung besitzt, riskiert bei solchen Gewichten muffige Gerüche.
Die nachfolgende Tabelle vergleicht typische Ausführungen von Badtextilien hinsichtlich ihrer praktischen Eigenschaften im Alltag. Die genannten Werte und Einstufungen dienen als unverbindliche Orientierungshilfe zur Auswahl des passenden Gewebes.
| Textilart / Gewebe | Typisches Flächengewicht | Saugverhalten | Trocknungsdauer | Platzbedarf im Schrank | Empfohlener Haupteinsatz |
|---|---|---|---|---|---|
| Walkfrottier (Baumwolle) | ca. 450–550 g/m² | Sehr hoch, speichert viel Wasser | Mittel (benötigt gute Belüftung) | Mittel bis hoch | Tägliches Dusch- und Handtuch im Hauptbad |
| Zwirnfrottier | ca. 500–600 g/m² | Hoch, sehr strapazierfähig | Mittel bis langsam | Mittel bis hoch | Stark beanspruchte Bäder, Hotels, Saunatücher |
| Waffelpikee | ca. 300–400 g/m² | Schnelle Aufnahme, mäßige Speicherung | Sehr rasch an der Luft | Gering (sehr kompakt) | Kleine Bäder, Gästebad, Reisen, Sommer |
| Hamamtuch (Flachgewebe) | ca. 250–350 g/m² | Rasch oberflächlich saugend | Sehr rasch | Sehr gering | Wellness, Strand, winzige Gästetoiletten |
| Duschvorleger (Frottier) | ca. 600–800 g/m² | Nimmt Tropfwasser rasch auf | Rasch (wenn aufgehängt) | Gering | Vor der Dusche, leichte Reinigung in Waschmaschine |
| Getufteter Badeteppich | ca. 1000–1800 g/m² | Saugt tief ein, dämpft stark | Langsam (Flortiefe) | Hoch (sperrig) | Große Bäder mit Bodenheizung, Liegeflächen |
Wie die Tabelle verdeutlicht, existiert kein textiles Universaltuch. Die optimale Wahl hängt davon ab, ob maximale Saugleistung, schnelles Abtrocknen oder geringer Platzbedarf im Wäscheschrank für deine Wohnsituation im Vordergrund stehen.
Die Anforderungen an Badtextilien unterscheiden sich je nach Grundriss, Personenzahl und Trocknungsmöglichkeiten drastisch. Zwei typische Wohnbeispiele veranschaulichen, wie eine bedarfsgerechte Zusammenstellung aussehen kann.
In einer kleineren Stadtwohnung mit innenliegendem Bad ohne Außenfenster ist die Luftzirkulation oft eingeschränkt. Eine elektrische Abluftanlage transportiert den Dampf nur allmählich ab. Gleichzeitig steht an den Wänden wenig Platz für breite Handtuchstangen zur Verfügung; Handtücher hängen oft dicht nebeneinander an Wandhaken.
In dieser Raumsituation führt schweres Frottier häufig zu Problemen, da feuchte Tücher im geschlossenen Raum über Stunden klamm bleiben. Empfehlenswert ist hier eine Ausstattung aus strukturiertem Waffelpikee oder leichterem Walkfrottier (ca. 400 bis 450 g/m²). Statt eines dicken, gummierten Badeteppichs, unter dem sich auf den Fliesen Kondenswasser stauen kann, empfiehlt sich ein leichter Baumwoll-Duschvorleger. Dieser wird nach dem Duschen einfach über eine Stange oder die Duschwand gehängt und trocknet zügig. Als Reserve reichen drei Duschtücher und vier reguläre Handtücher pro Person, da dünnere Gewebe im Wäscheschrank wenig Stauraum in Anspruch nehmen.
Im weitläufigen Badezimmer eines Einfamilienhauses leben vier Personen. Durch zwei Fenster lässt sich per Stoßlüftung rasch Durchzug erzeugen, und eine Fußbodenheizung sorgt für konstant temperierte Fliesen. Es gibt ausreichend Wandfläche für einen großzügigen Handtuchheizkörper sowie geräumige Badmöbel zur Aufbewahrung.
Hier können voluminöse Walkfrottier-Tücher (ca. 500 bis 550 g/m²) ihre Stärken voll ausspielen. Durch den Handtuchheizkörper trocknen selbst schwere Duschtücher verlässlich ab. Vor Waschtisch und Wanne schaffen getuftete Badematten ohne durchgehende Gummierung weichen Standkomfort; die Fußbodenheizung unterstützt die Trocknung von unten, sofern die Unterseite für Warmwasser-Fußbodenheizungen freigegeben ist. Farblich differenzierte Handtuchserien erleichtern den Kindern die Zuordnung ihrer eigenen Textilien, was die tägliche Ordnung unterstützt.
Badezimmer zählen zu den feuchteempfindlichsten Räumen der Wohnung. Nach jedem warmen Duschbad verdampfen mehrere Liter Wasser in die Raumluft. Schlägt sich dieser Dampf auf kalten Wandflächen oder dauerhaft nassen Textilien nieder, bildet sich auf Dauer ein idealer Nährboden für Schimmelpilze und geruchsbildende Bakterien.
Badtextilien fungieren dabei als Feuchtigkeitspuffer: Sie saugen Tropfwasser von der Haut auf und geben es in den folgenden Stunden kontrolliert an die Raumluft ab. Damit dieser Prozess funktioniert, müssen Textilien stets vollflächig entfaltet aufgehängt werden. Wird ein nasses Badetuch zusammengerollt auf den Boden gelegt oder über einen schmalen Haken gequetscht, bleibt der Faserinnenraum stundenlang feucht. Durch Sauerstoffmangel und Wärme zersetzen sich mikroskopische Hautpartikel in den Fasern, was den typisch säuerlich-muffigen Geruch erzeugt.
Achte darauf, Handtücher nach dem Duschen auf breiten Stangen auszubreiten, sodass Luft beide Seiten umströmen kann. Regelmäßiges Querlüften bei weit geöffnetem Fenster transportiert feuchte Luft ins Freie. In fensterlosen Bädern sollte die mechanische Entlüftung ausreichend lange nachlaufen, während die Badezimmertür nach dem Abtrocknen der Wände zeitweise geöffnet bleiben sollte, um einen Luftaustausch mit dem Flur oder Badezimmer-Umfeld zu ermöglichen.
Beim Kauf von Textilien für das Bad treten regelmäßig typische Planungs- und Beurteilungsfehler auf, die sich mit ein wenig Vorbereitung leicht vermeiden lassen:
Um ein Bad funktional und optisch harmonisch auszustatten, empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen. So verhinderst du Spontankäufe, die später ungenutzt im Schrank liegen bleiben.
Badtextilien sind im Dauergebrauch ständigen Belastungen durch Wasser, Seifenreste, Hautfett und Waschmittel ausgesetzt. Eine sachgemäße Pflege erhält die Saugfähigkeit und schont die Faserstruktur über Jahre hinweg. Maßgeblich für jeden Waschgang sind stets die Symbole und Temperaturangaben auf dem eingenähten Pflegeetikett des jeweiligen Herstellers.
Vor der ersten Benutzung sollten neue Handtücher und Vorleger gewaschen werden. Dies entfernt herstellungsbedingte Rückstände und verfestigt bei Frottierwaren die Schlingenbindung, wodurch das spätere Ziehen von Fäden verringert wird. Zudem entfalten viele Naturfasern erst nach den ersten Waschzyklen ihre volle Saugkraft.
Ein weit verbreiteter Irrglaube betrifft den Einsatz von Weichspülern: Weichspüler legt einen feinen Film aus Fett- und Silikonverbindungen um die einzelnen Textilfasern. Dadurch fühlt sich das Tuch zwar oberflächlich weich an, die Faser kann jedoch kaum noch Wasser aufnehmen. Um die natürliche Saugfähigkeit von Frottier und Waffelpikee zu erhalten, sollte auf Weichspüler verzichtet werden. Ein kräftiges Ausschlagen der noch feuchten Tücher vor dem Aufhängen lockert die Schlingen auf natürliche Weise.
Für die Waschtemperatur gilt: Farbige Textilien werden meist bei moderaten Temperaturen mit Colorwaschmittel gewaschen, um das Ausbleichen der Farbstoffe zu verhindern. Weiße Handtücher aus reiner Baumwolle vertragen gemäß Kennzeichnung meist höhere Waschprogramme mit Vollwaschmittelpulver. Schleudere Badtextilien nicht mit übertriebenen Drehzahlen, um die Schlingen mechanisch nicht unnötig zu beanspruchen. Sofern der Hersteller die Trocknung im Wäschetrockner erlaubt, sorgt die warme Luftbewegung für lockere, flauschige Frottierschlingen. Wer energiebewusst auf der Leine trocknet, erreicht durch leichtes Durchkneten nach dem Trocknen ein ähnliches Ergebnis.
Textilien sind das flexibelste Gestaltungselement im Nassbereich. Während Fliesen, Sanitärkeramik und fest verbaute Badmöbel über Jahre oder Jahrzehnte unverändert bleiben, lassen sich Badtextilien mit überschaubarem Aufwand austauschen, um dem Raum eine andere Anmutung zu verleihen.
Wer ein einheitliches Gesamtbild anstrebt, stimmt Handtücher, Badematten und gegebenenfalls Bademäntel in Farbton und Gewebestruktur aufeinander ab. Monochrome Serien in Grau-, Sand- oder Naturtönen beruhigen Räume mit unruhigen Fliesenmustern. In sehr weißen, minimalistischen Bädern hingegen setzen Textilien in Salbeigrün, Terrakotta oder Marineblau lebendige Akzente, ohne bauliche Veränderungen zu erfordern.
Auch die funktionale Verwobenheit mit den Möbeln ist wesentlich: Offene Regale oder Nischen bieten Platz, um Handtücher sauber gerollt oder akkurat gestapelt zu präsentieren. Dabei sollte bedacht werden, dass offen gelagerte Reservewäsche in kleinen Räumen dem Duschdampf ausgesetzt ist; geschlossene Schrankelemente schützen Vorratstücher verlässlicher vor Feuchtigkeit. Durch das harmonische Zusammenspiel von textilen Elementen, warmem Licht und durchdachter Möblierung entsteht eine Umgebung, in der die tägliche Pflegeroutine reibungslos und angenehm funktioniert.
Wer sein Wohnkonzept über das Bad hinaus einheitlich gestalten möchte, findet in angrenzenden Bereichen wie Schlaftextilien, dekorativen Akzenten durch Teppiche oder passenden Vorhängen & Gardinen die passenden Pendants für eine durchgängige textile Wohnatmosphäre.
Für den Alltag empfiehlt sich meist ein mittleres Flächengewicht zwischen etwa 450 und 550 Gramm pro Quadratmeter. Textilien dieser Gewichtsklasse bieten eine gute Ausgewogenheit aus weicher Griffigkeit, verlässlicher Wasseraufnahme und überschaubarer Trocknungsdauer. Schwerere Tücher ab 600 Gramm fühlen sich zwar dichter an, benötigen aber spürbar länger zum Trocknen und beanspruchen mehr Platz in Schrank und Trommel.
Weichspüler legt sich wie ein hauchdünner, wasserabweisender Film um die Baumwollschlingen und glättet die Fasern künstlich. Dadurch verliert das Textil einen erheblichen Teil seiner Kapillarwirkung, sodass Feuchtigkeit schlechter aufgenommen wird. Wer weiche Handtücher ohne Saugkraftverlust schätzt, schlägt feuchte Tücher vor dem Aufhängen kräftig aus oder nutzt, sofern herstellerseitig freigegeben, einen Wäschetrockner bei mäßiger Temperatur.
Walkfrottier besitzt dichte Schlingen, die sehr viel Wasser binden und ein bauschiges, weiches Tastgefühl bieten. Waffelpikee hingegen ist ein flaches Gewebe mit plastischer Wabenstruktur ohne Schlingen. Es saugt Nässe zügig auf, speichert sie jedoch weniger tief ein und trocknet an der Raumluft deutlich schneller ab. Zudem ist Waffelpikee wesentlich leichter und platzsparender.
Eine bewährte Grundausstattung umfasst pro Haushaltsmitglied etwa zwei bis drei Duschtücher sowie drei bis vier klassische Handtücher zum Wechseln. Hinzu kommen zwei bis drei Gästetücher für Besucher sowie zwei Badematten für den Wechsel bei Waschtagen. So bleibt stets eine saubere Garnitur im Schrank, während die benutzten Textilien gewaschen und vollständig getrocknet werden.
Nein, nicht jede Badematte ist uneingeschränkt für Fußbodenheizungen geeignet. Reine Stoffvorleger aus Baumwolle ohne Beschichtung sind unbedenklich, lassen Wärme durch und vertragen Fußbodenheizungen gut. Bei Matten mit gummierter Latexrückseite muss jedoch das Pflegeetikett geprüft werden, da dauerhafte Bodenwärme ungeeignete Kunststoffe spröde machen oder am Untergrund festkleben lassen kann.
Muffiger Geruch entsteht, wenn Handtücher nach der Benutzung über mehrere Stunden klamm bleiben und Bakterien sich in den feuchten Fasern vermehren. Dies geschieht vor allem, wenn Textilien eng zusammengeschoben an Haken hängen oder das Bad unzureichend belüftet ist. Durch vollflächiges Aufhängen auf breiten Stangen und regelmäßiges Waschen gemäß Herstelleretikett lässt sich die Geruchsbildung vermeiden.
Rutschhemmende Matten mit synthetischer Beschichtung sollten streng nach Pflegeanleitung gewaschen werden, meist im Schonwaschgang bei niedrigeren Schleudertouren. Weichspüler greift Beschichtungen an und sollte vermieden werden. Zudem sollten gummierte Matten in der Regel nicht im heißen Trockner oder direkt auf heißen Heizkörpern getrocknet werden, da Hitze das Trägermaterial porös und brüchig machen kann.
Handtücher mit Leinenanteil bieten sich an, wenn ein griffiger Massageeffekt, geringe Flusenbildung und eine zügige Lufttrocknung gewünscht sind. Flachsfasern nehmen Feuchtigkeit sehr rasch auf und geben sie schneller wieder an die Umgebung ab als reine Baumwolle. Sie eignen sich besonders gut für sommerliche Temperaturen, Saunagänge oder kleine Nassräume mit mäßiger Luftzirkulation.
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