WOOOD
Loggia Gartenbank aus faserverstärktem Kunststoff
Farben: Natur
€ 819,00
Sofort lieferbar
Eine Gartenbank wählst du nicht allein nach dem Aussehen aus, sondern nach ihrem konkreten Einsatzort: Soll sie als geselliger Sitzplatz an der langen Tafel dienen, als schlanke Sitzgelegenheit auf dem schmalen Stadtbalkon Platz finden oder als freistehendes Ruhemöbel an der Hausmauer stehen? Zwischen Modellen mit stützender Rückenlehne, flexiblen Bänken ohne Lehne, solidem Massivholz, pulverbeschichtetem Metall und wetterbeständigem Kunststoff gibt es deutliche Unterschiede bei Sitztiefe, Pflegeaufwand und Gewicht. Dieser Ratgeber hilft dir dabei, Abmessungen, Werkstoffe und passende Polsterungen genau auf deine Freifläche abzustimmen.
WOOOD
Loggia Gartenbank aus faserverstärktem Kunststoff
Farben: Natur
€ 819,00
Sofort lieferbar
WOOOD
Loggia Gartenbank mit organischer Sitzfläche
Farben: Natur
€ 1.099,00
Sofort lieferbar
Möbilia
Gartenbank aus Akazie, natur, 150 cm
Farben: natur
€ 420,00
Sofort lieferbar
WOOOD
Gartenbank Banco aus Holz und Metall, FSC®-zertifiziert
Farben: Natur/schwarz
€ 469,00UVP € 759,00Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: € 469,00
Sofort lieferbar
Möbilia
Gartensitzbank aus Teakholz, natur, 120 cm
Farben: natur
€ 421,00
Sofort lieferbar
Möbilia
Gartensitzbank 150 cm aus Teakholz, natur, 150 × 61 × 87 cm
Farben: natur
€ 579,00
Sofort lieferbar
Möbilia
Outdoor Gartensitzbank aus Teakholz, natur
Farben: natur
€ 393,00
Sofort lieferbar
Möbilia
Gartensitzbank 150 cm aus Teakholz, natur, 150 × 63 × 92 cm
Farben: natur
€ 552,00
Sofort lieferbar
Venture Home
Athena Gartenbank aus Aluminium mit Lattensitz, ohne Lehne
Farben: Natur, Gestell Schwarz + 2 mehr
ab € 144,00
Sofort lieferbar
Venture Home
Kenya Gartenbank aus Teak, 150 cm, ohne Lehne
Farben: Natur
€ 185,00
Voraussichtlich lieferbar ab 29.12.2026
WOOOD
Bruce Gartenbank mit geschwungener Lehne
Farben: Sand
€ 299,00
Voraussichtlich lieferbar ab 29.01.2027
Möbilia
Outdoor-Gartenbank 120 cm aus Teakholz
Farben: braun
€ 385,00
Nicht vorrätig
Kurz gesagt
Die passende Gartenbank hängt vom Stellplatz und der Nutzung ab: Für den Esstisch eignen sich bündig unterschiebbare Bänke ohne Armlehnen mit etwa 45 bis 48 cm Sitzhöhe. Für das Entspannen an der Hausmauer bieten Modelle mit geneigter Rückenlehne und Armstützen mehr Komfort. Auf unbedachten Freiflächen punkten pulverbeschichtetes Aluminium oder wetterfeste Kunststoffe durch geringen Pflegeaufwand, während Teak und Harthölzer regelmäßige Reinigung und fallweises Ölen verlangen, um ihren Farbton zu bewahren.
Der Kauf einer Gartenbank beginnt mit der Frage nach ihrer primären Aufgabe. Suchst du eine platzsparende Sitzgelegenheit, die sich nach dem Essen vollständig unter die Tischkante schieben lässt, oder einen eigenständigen Rückzugsort an der sonnigen Hauswand, der zum Verweilen bei einem Buch einlädt? Eine Bank erfüllt je nach Bauform völlig unterschiedliche Funktionen im Außenbereich. Im Vergleich zu einzelnen Sitzmöbeln wie klassischen Gartenstühlen bietet eine Sitzbank die Möglichkeit, näher zusammenzurücken, wenn Besuch kommt, oder sich der Länge nach auszustrecken. Zugleich fordert sie eine genaue Planung bezüglich Standfläche, Neigungswinkel des Untergrunds und Materialpflege.
In unserem Sortimentsbereich für Gartenstühle & Bänke findest du unterschiedlichste Ausführungen. Damit die gewählte Sitzbank über viele Saisonen hinweg Freude bereitet, müssen die baulichen Gegebenheiten auf deiner Terrasse oder deinem Balkon mit den Werkstoffeigenschaften harmonieren. Windlasten im offenen Garten, Staunässe auf unüberdachten Wiesenböden oder starke Sonneneinstrahlung auf Südbalkonen stellen ganz spezifische Anforderungen an Gestell, Verschraubungen und Oberflächenbehandlungen.
Die Konstruktionsform bestimmt maßgeblich, wie flexibel eine Gartenbank genutzt werden kann. Reine Sitzbänke ohne Rückenlehne, oft auch als Tischbänke bezeichnet, zeichnen sich durch ihre visuelle Leichtigkeit und funktionale Wendigkeit aus. Da sie von beiden Seiten gleichermaßen zugänglich sind, erleichtern sie das Hinsetzen und Aufstehen in beengten Verhältnissen. Steht die Bank an einem großen Gartentisch, kann sie bei Nichtgebrauch häufig zwischen die Tischbeine geschoben werden, wodurch wertvoller Durchgangsbereich auf der Terrasse frei bleibt. Zudem versperrt eine lehnenlose Bank nicht den Blick in den Garten, wenn sie vor niedrigen Beeten oder einer Aussichtskante platziert wird.
Modelle mit Rückenlehne und integrierten Armlehnen sind dagegen klassische Solitärmöbel. Sie bieten eine feste Stütze für den Oberkörper und eignen sich für längeres Sitzen. Durch die Neigung der Rückenlehne und die Tiefe der Sitzfläche verändert sich jedoch der Platzbedarf nach hinten erheblich. Steht eine solche Bank an einer Hausfassade, sollte bedacht werden, dass Lehnen mit starker Ausladung oft mehrere Zentimeter Abstand zur Wand erfordern, damit das Material nicht scheuert. Eine Sonderform stellen Gartenbänke mit halber Lehne oder asymmetrischen Armstützen dar, die moderne Gestaltungsakzente setzen, beim gemeinsamen Sitzen mehrerer Personen jedoch klare Sitzpositionen vorgeben.
Das verbaute Material bestimmt das Gewicht, die Haptik bei Sonnenschein und Kälte sowie das Ausmaß der saisonalen Instandhaltung. Es gibt keinen universell überlegenen Werkstoff; entscheidend ist die Abstimmung auf deinen Aufstellort und deine Bereitschaft zur regelmäßigen Pflege.
| Material | Typisches Gewicht | Vorteile | Wesentliche Nachteile & Pflegebedarf |
|---|---|---|---|
| Massives Hartholz (z. B. Teak, Akazie) | Mittel bis hoch | Angenehme, warme Haptik; heizt sich in der Sonne kaum auf; hohe Standfestigkeit bei Wind | Vergraut ohne UV-Ölbehandlung; erfordert jährliche Reinigung und Nachziehen von Holzschrauben |
| Aluminium (pulverbeschichtet) | Sehr leicht | Korrosionsbeständig; mühelos umzustellen; extrem pflegeleicht mit Wasser abwaschbar | Kann bei Sturm auf offenen Freiflächen kippen; fühlt sich im Schatten kühl an |
| Stahl / Gusseisen (beschichtet) | Sehr schwer | Sehr hohe Kippstabilität; schlanke Profile möglich; nostalgische oder puristische Formen | Bei Lackbeschädigungen anfällig für Rostbildung; schwer alleine zu versetzen |
| Faserverstärkter Kunststoff / Polyrattan | Leicht bis mittel | Vollkommen unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit; rasch trocknend; modernes Mattdesign | Je nach Rezeptur über Jahre anfällig für UV-Ausbleichen; nicht schleif- oder überstreichbar |
| Materialmix (Metallgestell + Kunstholz) | Mittel | Holzähnliche Optik ohne Ölen; formstabiles Gestell; kein Verrotten von Holzlatten | Kunststofflatten können sich bei extremer Hitze leicht durchbiegen; begrenzte Reparaturfähigkeit |
Holz ist der traditionsreichste Baustoff für Gartenbänke. Naturhölzer wie Teak besitzen von Natur aus einen hohen Anteil an holzeigenen Ölen und Harzen, die das Eindringen von Feuchtigkeit verlangsamen. Wird Teakholz ungeschützt der Witterung ausgesetzt, bildet sich im Laufe der Monate eine silbergraue Patina. Dieser Prozess ist rein oberflächlich und beeinträchtigt die Stabilität keineswegs. Wer den warmen, braunen Grundton erhalten möchte, muss das Holz mindestens einmal pro Saison gründlich säubern, trocknen lassen und mit einem geeigneten Pflegeöl behandeln.
Einheimische Nadelhölzer wie Fichte oder Kiefer sind weicher und bedürfen zwingend einer werksseitigen Kesseldruckimprägnierung oder einer intakten Dickschichtlasur, da sie sonst anfällig für holzzersetzende Pilze sind. Konstruktionsbedingt müssen Holzbänke so gebaut sein, dass Wasser von den Lamellen zügig abfließen kann. Rillen, Astlöcher oder waagerechte Vollholzplatten ohne Dehnungsfugen führen im Außenbereich schnell zu stehendem Wasser, das die Holzfasern quellen lässt und Rissbildungen forciert.
Bänke aus Metall punkten mit filigranen Profilen und hoher Belastbarkeit. Die Wahl zwischen Aluminium und Stahl ist primär eine Frage des Standortgewichts. Pulverbeschichtetes Aluminium oxidiert nicht im Sinne von rotem Rost; es ist leicht genug, um von einer einzelnen Person vom Rasen auf die Terrasse getragen zu werden. Auf zugigen Dachterrassen oder exponierten Hängen im ländlichen Raum kann dieses geringe Eigengewicht jedoch zum Nachteil werden, wenn starke Windböen unter die Sitzfläche greifen.
Stahlrohrgestelle oder traditionelle Gusseisenbänke bieten ein sattes Eigengewicht und stehen auch bei Unwettern unverrückbar. Bei ihnen ist die Qualität der Oberflächenversiegelung entscheidend. Feine Haarrisse im Pulverlack, etwa durch herabgefallene Werkzeuge oder Stöße mit harten Gegenständen, lassen Regenwasser bis zum Trägermetall vordringen. Wird eine solche Schadstelle nicht zügig ausgebessert, unterwandert Feuchtigkeit den Lack und führt zu Rostausblühungen. Ein weicher Schutz unter den Füßen verhindert zudem Kratzer auf Naturstein- oder Fliesenböden.
Moderne Kunststoffe für den Außenbereich gehen weit über einfache Spritzgussmöbel hinaus. Faserverstärktes Polypropylen und hochwertige Verbundwerkstoffe (oft als Non-Wood oder Polywood bezeichnet) kombinieren die optischen Linien von Holzlatten mit der Wasserresistenz synthetischer Polymere. Diese Bänke müssen weder geölt noch gestrichen werden. Flecken von Grillsaucen, Blütenstaub oder klebrigem Laub lassen sich meist mit einem feuchten Tuch und Neutralseife rückstandslos entfernen.
Zu beachten ist jedoch das thermische Dehnungsverhalten: Dunkle Verbundwerkstoffe heizen sich bei direkter Sonneneinstrahlung im Hochsommer spürbar auf und können ihre Festigkeit minimal verändern. Ein Platz unter einem schützenden Sonnenschutz oder ein schattiges Plätzchen unter Bäumen ist für reine Kunststoff- und Verbundbänke daher oft vorteilhafter als ein ungeschützter Südbalkon.
Die Ergonomie einer Gartenbank unterscheidet sich grundlegend von einem gepolsterten Wohnzimmersessel. Da eine Bank meist mehreren Personen gleichzeitig Platz bieten soll, sind Sitzbreite, Sitztiefe und Sitzhöhe so aufeinander abzustimmen, dass unterschiedliche Körpergrößen bequem sitzen können, ohne dass die Blutzirkulation in den Beinen abgedrückt wird.
Als grobe Planungsgröße für eine einzelne erwachsene Person rechnet man mit einer Nutzbreite von mindestens 50 bis 60 Zentimetern. Eine Gartenbank mit einer Gesamtbreite von 120 Zentimetern eignet sich somit als kompakte 2-Sitzer-Bank, bei der die Sitzenden nah beieinander Platz nehmen. Eine Bankbreite von 150 bis 160 Zentimetern gewährt zwei Personen komfortablen Bewegungsfreiraum oder erlaubt drei schlankeren Personen das gemeinsame Sitzen. Längen ab 180 Zentimetern fungieren als vollwertige 3-Sitzer und harmonieren optimal mit langen Gartentischen.
Die Sitzhöhe bewegt sich bei gängigen Modellen zwischen 43 und 48 Zentimetern gemessen ab Bodenkante. Wird die Bank primär zum Essen genutzt, sollte die Sitzhöhe auf die Tischplattenunterkante abgestimmt sein; ein lichter Abstand von rund 28 bis 30 Zentimetern zwischen Sitzfläche und Tischunterkante wird meist als angenehm empfunden. Für entspanntes Sitzen im Garten ist eine Sitztiefe von etwa 42 bis 48 Zentimetern gängig. Fällt die Sitztiefe wesentlich tiefer aus, berührt die Vorderkante bei kleineren Personen die Kniekehlen, was ein unwillkürliches Hineinrutschen in eine passive Liegeposition erzwingt.
Damit deutlich wird, wie unterschiedlich die Kriterien je nach Einsatzbereich gewichtet werden müssen, betrachten wir zwei typische Aufstellsituationen im Detail.
Auf einem typischen Loggia-Balkon mit einer nutzbaren Tiefe von 1,40 Metern und einer Breite von 3,20 Metern steht nur begrenzter Raum zur Verfügung. Ziel ist es, eine gemütliche Sitzecke zu schaffen, ohne den Weg zur Balkontür oder zu den Pflanztrögen zu versperren. Ein schweres Modell mit tief geneigter Rückenlehne würde hier zu viel Bodenfläche beanspruchen.
Die ideale Wahl ist eine 120 bis 130 cm breite Gartenbank aus pulverbeschichtetem Aluminium mit schmalem Gestell oder eine kompakte Holzbank ohne Armlehnen. Durch den Verzicht auf ausladende Armlehnen kann die Bank bündig in eine Mauernische gerückt werden. Der geringe Abstand zwischen Bodenbelag und Wand wird optimal ausgenutzt. Ein weicher, wetterbeständiger Untergrund wie ausgewählte Outdoor-Teppiche grenzt die Sitzzone optisch ab und schützt empfindliche Terrassendielen aus Feinsteinzeug vor Schleifspuren durch feinen Sand.
Im weitläufigen Garten soll ein freistehender Sitzplatz unter einer alten Birke entstehen. Dieser Bereich ist ungeschützt Wind, herabfallenden Blättern, Morgentau und wechselnden Witterungseinflüssen ausgesetzt. Der Untergrund besteht aus einer Kiesfläche oder gewachsenem Rasen.
Hier empfiehlt sich eine massive Gartenbank aus für den Außenbereich ausdrücklich vorgesehenem Hartholz oder eine massive Bankkombination mit feuerverzinktem bzw. stark pulverbeschichtetem Stahlgestell. Ein Eigengewicht ab etwa 25 Kilogramm stellt sicher, dass die Bank auch bei stürmischem Wetter ihre Position behält. Wichtig ist eine Konstruktion mit ausgeprägten Abständen zwischen den Sitzleisten, damit Regenwasser sofort ablaufen kann und sich kein Schmutz in den Ritzen sammelt. Die Bankfüße sollten nicht direkt im feuchten Erdreich stehen; kleine Trittplatten oder untergelegte Steinplatten verhindern, dass Bodenfeuchte dauerhaft über das Hirnholz der Bankbeine aufsteigt.
Eine Gartenbank muss nicht als Solitär existieren; sie lässt sich hervorragend in bestehende Arrangements einbinden. Am Esstisch sorgt die Kombination aus einer Bank auf der einen Seite und Einzelsitzen auf der anderen Seite für eine abwechslungsreiche Optik. Während Bänke Ruhe und eine klare horizontale Linie in das Gesamtbild bringen, bieten ergänzende Gartensessel individuellen Einstellkomfort und bequeme Armlehnen für Gäste, die mehr Unterstützung wünschen.
Wer ein optisch völlig einheitliches Erscheinungsbild anstrebt, greift häufig zu abgestimmten Gartenmöbel-Sets, bei denen Tisch, Bänke und Stühle denselben Farbton und identische Querschnitte der Beine aufweisen. Möchtest du hingegen gezielt Akzente setzen, kannst du eine markante Bank aus rauem Massivholz an einen schlichten anthrazitfarbenen Metalltisch stellen. Achte bei einem solchen Mix jedoch stets darauf, dass die Sitzhöhen zueinander passen, damit Personen auf der Bank nicht merklich tiefer sitzen als jene auf den Stühlen.
Selbst die formschönste Gartenbank wird auf Dauer hart, wenn man über mehrere Stunden darauf sitzt. Holzlatten oder Metallsicken geben dem Körpergewicht nicht nach. Passgenaue Bankauflagen schaffen hier spürbaren Komfort. Bei der Auswahl von Sitzauflagen solltest du darauf achten, dass diese für den Außenbereich konzipiert sind. Stoffbezüge aus spinndüsengefärbten Kunstfasern wie Polyacryl oder Polypropylen sind lichtechter als herkömmliche Baumwollstoffe und bleichen in der Sommersonne nicht so schnell aus.
Im Bereich Sitzauflagen & Outdoor-Kissen findest du Polster mit formstabilem Schaumstoffkern und wasserabweisender Imprägnierung. Dennoch gilt: Wasserabweisend bedeutet nicht wasserdicht. Bei starkem Dauerregen sollten Polster und Zierkissen trocken im Innenbereich oder in einer wetterfesten Kissenbox verstaut werden, damit sich im Inneren des Schaumstoffs keine Stockflecken oder Schimmelsporen bilden. Um ein Verrutschen der Auflage beim Aufstehen zu verhindern, sind Bänder zur Befestigung an den hinteren Bankbeinen oder eine gummierte Unterseite vorteilhaft.
Für gemütliche Abendstunden lässt sich der Sitzplatz im Freien durch die richtige Beleuchtung abrunden. Eine stimmungsvolle Inszenierung gelingt über mobile Akkuleuchten oder wetterfeste Wandstrahler aus unserer Kategorie Außen, die blendfreies Licht auf den Sitzbereich werfen und die Gartenbank auch nach Sonnenuntergang zum Verweilen öffnen.
Beim Kauf einer Gartenbank passieren immer wieder typische Planungsfehler, die sich durch vorheriges Abmessen und Prüfen der Gegebenheiten einfach vermeiden lassen:
Mit der folgenden Schrittfolge grenzt du die Auswahl systematisch ein und findest das Modell, das deinen baulichen und optischen Anforderungen entspricht:
Jedes Möbelstück im Außenbereich unterliegt Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit und UV-Strahlung. Mit wenigen Handgriffen zum Saisonstart und vor dem ersten Frost lässt sich die Nutzungsdauer deutlich verlängern. Eine pauschale Pflegeanleitung gibt es jedoch nicht; maßgeblich sind immer die spezifischen Herstellerangaben für das jeweilige Material.
Grundsätzlich empfiehlt sich im Frühjahr eine sanfte Reinigung. Verwende warmes Wasser, einen weichen Schwamm und einen pH-neutralen Reiniger. Hochdruckreiniger sollten vermieden werden: Der harte Wasserstrahl raut Holzfasern unwiderruflich auf, wäscht Weichholzteile aus und kann bei pulverbeschichtetem Metall mikroskopisch kleine Risse in der Schutzschicht verursachen, an denen Feuchtigkeit eindringt.
Bei Holzgartenbänken sollten nach der Reinigung und vollständigen Durchtrocknung alle Schraubverbindungen vorsichtig nachgezogen werden. Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff, der bei Feuchtigkeitswechseln quillt und schwindet; dadurch können sich Schrauben über den Winter leicht lockern. Zeigt das Holz nach der Trocknung raue Stellen, hilft leichtes Anschleifen mit feinem Schleifpapier in Richtung der Maserung, bevor ein passendes Pflegeöl dünn aufgetragen und überschüssiges Öl mit einem Tuch abgenommen wird.
Für die Überwinterung gilt: Ein trockener, gut belüfteter Raum wie eine Garage, ein Kellerabteil oder ein Gartenhaus ist optimal. Bleibt die Gartenbank im Freien stehen, schützt eine atmungsaktive Abdeckplane vor Schmutz, Moosbefall und Schnee. Die Plane darf nicht luftdicht abschließen oder direkt auf feuchtem Holz anliegen, da fehlende Luftzirkulation unter Planen rasch zu Kondenswasser und Stockfleckenbildung führt. Zudem sollten die Bankfüße auf kleine Holzklötze oder Gummiuntersetzer gestellt werden, damit sie nicht monatelang im Pfützenwasser oder schmelzendem Schnee stehen.
Für zwei erwachsene Personen empfiehlt sich eine Bankbreite von mindestens 110 bis 120 Zentimetern. Auf einem solchen Maß sitzt man recht kompakt nebeneinander. Soll das Sitzen großzügiger ausfallen oder Platz für Zierkissen und Ablage bleiben, ist eine Modellbreite zwischen 130 und 150 Zentimetern komfortabler. Berücksichtige dabei immer auch die Breite eventuell vorhandener Armlehnen, die von der reinen Sitzfläche abgezogen werden müssen.
Dauerhaft ungeschützt sollte eine Holzbank möglichst nicht im Winter im Freien verbleiben. Zwar sind dichte Harthölzer wie Teak widerstandsfähig gegen Fäulnis, ständiger Kontakt mit Schnee und gefrierendem Wasser führt jedoch zu Spannungsrissen und tiefsitzenden Verfärbungen. Wenn keine Einlagerung in Schuppen oder Garage möglich ist, sollte die Bank mit einer atmungsaktiven Schutzhaube abgedeckt und die Füße durch Unterleger vor stehender Nässe geschützt werden.
Eine Bank ohne Rückenlehne lässt sich von beiden Seiten besteigen, flexibel drehen und meist bündig unter den Gartentisch schieben, was auf schmalen Terrassen Platz spart. Sie wirkt optisch luftig. Eine Bank mit Rückenlehne bietet dagegen spürbaren Stützkomfort für längeres Verweilen, benötigt aber durch die Lehnenneigung mehr Stellfläche nach hinten und eignet sich schlechter zum Unterschieben an Tischen.
Das Vergrauen ist eine natürliche Schutzreaktion von Holz gegenüber Sonnenlicht und Regen. Um die ursprüngliche Holzfarbe zu bewahren, muss die Oberfläche regelmäßig gereinigt und mit einem pigmentierten Holzpflegeöl behandelt werden. Dieses blockiert die UV-Strahlung und verhindert das Auswaschen holzeigener Inhaltsstoffe. Ist das Holz bereits vergraut, lässt sich der ursprüngliche Farbton oft durch einen speziellen Holzentgrauer und leichtes Anschleifen wieder auffrischen.
Dunkelgraue oder schwarze Bänke aus pulverbeschichtetem Metall können sich bei direkter Sonneneinstrahlung im Sommer spürbar aufheizen. Auf unbeschatteten Terrassen empfiehlt sich daher die Nutzung von textilen Sitzauflagen oder helleren Lackierungen wie Weiß oder Silber. Im Vergleich zu soliden Vollmetallflächen heizen sich Bänke mit schmalen Lamellen oder Lochmustern durch die kontinuierliche Luftzirkulation oft etwas weniger stark auf.
Als Richtwert für eine Gartenbank an einem Standard-Esstisch gilt eine Sitzhöhe von etwa 45 bis 48 Zentimetern. Wichtig ist der Abstand zur Unterkante der Tischplatte: Ein Freiraum von rund 28 bis 30 Zentimetern zwischen Sitzfläche und Tischunterkante erlaubt bequemes Sitzen mit aufrechtem Oberkörper und ausreichend Beinfreiheit. Liegt eine dicke Polsterauflage auf der Bank, muss deren Einsinktiefe berücksichtigt werden.
Gartenbankfüße aus scharfkantigem Metall oder rauem Holz können auf Keramikfliesen, Naturstein oder WPC unschöne Schleifspuren hinterlassen. Die sicherste Lösung sind robuste Fußgleiter aus UV-beständigem Kunststoff oder Gummi, die unter die Beine geschraubt oder gesteckt werden. Weiche Filzgleiter für Innenräume sind ungeeignet, da sie sich im Außenbereich mit Wasser vollsaugen, zersetzen und Schmutzpartikel wie Schmirgelpapier binden.
Vom Einsatz eines Hochdruckreinigers wird dringend abgeraten. Der konzentrierte Wasserstrahl zerstört bei Weich- und Harthölzern die weichen Holzfasern, was zu einer rauen, splitternden Oberfläche führt, die Schmutz künftig noch schneller aufnimmt. Bei Metall- und Kunststoffbänken kann der hohe Druck Beschichtungen beschädigen oder Verbindungselemente lockern. Eine manuelle Reinigung mit lauwarmem Wasser, Schmierseife und einer Bürste ist deutlich schonender.
Newsletter
Neuheiten und Wohnideen mit 10 € Newsletter-Gutschein
Ab 100 € Warenwert, einmal einlösbar, 60 Tage ab Zusendung des Codes gültig.
Datenschutz
Cookies und Statistik
Nötige Cookies halten Warenkorb, Anmeldung und Kasse am Laufen. Unsere eigene Zählung ohne Cookies läuft immer, auch ohne Zustimmung: Dabei setzen wir keine Cookies, bilden aber für einen Kalendertag eine Kennung aus IP-Adresse und Browserkennung. Mit deiner Zustimmung messen wir außerdem genauer (Analyse), messen, ob unsere Anzeigen zu Käufen führen, und zeigen dir unsere Anzeigen passend zu deinen Interessen (Marketing). Google Analytics und Google Ads laufen nur mit deiner Zustimmung; dann gehen Daten auch an Google, auch in die USA. Deine Auswahl änderst du jederzeit unter „Cookie-Einstellungen“ im Fußbereich.