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Brea rechteckiger Stehtisch 120 × 60 cm, Beige mit Schrägstreben
Farben: Beige
€ 153,00
Sofort lieferbar
Suchst du eine kompakte Lösung für den schnellen Kaffee in der Früh oder einen geselligen Treffpunkt in einer offenen Wohnküche? Bar- und Stehtische schaffen eine aufrechte, flexible Gesprächsatmosphäre auf kleiner Grundfläche. Bevor du dich für ein bestimmtes Modell entscheidest, gilt es zwei zentrale Fragen zu klären: Benötigst du eine Thekenhöhe für leichtes Sitzen oder klassische Stehtischhöhe zum entspannten Anlehnen? Und passt eine runde Säulenkonstruktion oder ein standfester Vierfußtisch besser zu deinem Grundriss? Die folgenden Hinweise erleichtern dir die Auswahl.
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Brea rechteckiger Stehtisch 120 × 60 cm, Beige mit Schrägstreben
Farben: Beige
€ 153,00
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Bistro runder Bartisch Ø 60 cm, kegelförmiges Gestell mit Fußring
Farben: Schwarz
€ 153,00
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Plaza runder Bartisch Ø 70 cm auf drei Beinen in Whitewash
Farben: Whitewash
€ 162,00
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Härön runder Stehtisch Ø 70 cm mit gerilltem Säulenfuß
Farben: Schwarz
€ 267,00
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Vail Stehtisch 120 × 60 cm in Schwarz, Beine und Platte aus MDF
Farben: Schwarz
€ 308,00
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Rax Bartisch 120 × 60 cm in Schwarz mit integrierter Fußstütze
Farben: Schwarz
€ 162,00
Voraussichtlich lieferbar ab 23.11.2026
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Camden Bartisch 120 × 60 cm, 90 cm hoch, Walnuss und Schwarz
Farben: Walnuss, Schwarz
€ 203,00
Nicht vorrätig
Kurz gesagt
Für Bar- und Stehtische sind zwei Bauhöhen gebräuchlich: Thekentische mit rund 90 bis 95 cm Plattenoberkante harmonieren mit gängigen Küchenarbeitsplatten und Sitzhöhen von etwa 60 bis 65 cm. Stehtische mit rund 105 bis 110 cm verlangen nach Barhockern mit rund 75 bis 80 cm Sitzhöhe. Entscheidend für den Komfort ist ein lichter Abstand von etwa 25 bis 30 cm zwischen Sitzfläche und Unterkante der Tischplatte sowie ein stabiler Fußring oder eine Quertraverse.
Die Anschaffung eines Hochtischs beginnt nicht mit dem Farbton, sondern mit der exakten Höhe. Im Wohnbereich existieren zwei klar voneinander getrennte Höhenklassen, die oft fälschlich unter demselben Begriff zusammengefasst werden. Auf der einen Seite stehen halbhohe Modelle, sogenannte Counter- oder Thekentische, deren Oberkante meist in einem Bereich von 90 bis 95 Zentimetern liegt. Auf der anderen Seite finden sich klassische Stehtische und hohe Bartische, deren Platte üblicherweise bei 100 bis 110 Zentimetern abschließt. Diese Differenz von rund fünfzehn Zentimetern verändert das Nutzungsverhalten grundlegend. Während ein Thekentisch exakt an das Niveau vieler österreichischer Kücheninseln und Arbeitsflächen anknüpft, lädt ein echter Stehtisch dazu ein, ohne jedes Möbelstück daran heranzutreten und Gläser, Kaffeetassen oder Snacks im Stehen abzustellen.
Wenn du den Tisch primär als Frühstücksplatz planst, an dem du jeden Morgen zwanzig Minuten verbringst, bietet ein Tisch um 90 Zentimeter ein bodenständigeres Sitzgefühl. Die Knie hängen weniger frei, und das Auf- sowie Absteigen von den Sitzgelegenheiten fällt Personen unterschiedlicher Körpergrößen spürbar leichter. Hohe Modelle ab 105 Zentimetern entfalten ihre Stärke dort, wo Stehen und Sitzen fließend ineinander übergehen. Bei Einladungen oder beim gemeinsamen Kochen stehen einige Personen am Tisch, während andere auf Barhockern Platz nehmen. Beide Gruppen begegnen sich auf Augenhöhe, ohne dass eine sitzende Person zur stehenden aufschauen muss. Miss vor dem Kauf stets deine vorhandene Raumumgebung aus, besonders wenn der Tisch direkt an eine Küchenkante oder eine Fensterbank anschließen soll.
Die Form der Tischplatte steuert, wie Menschen um das Möbelstück zirkulieren. Ein runder Stehtisch mit einem Durchmesser von beispielsweise 60 bis 70 Zentimetern nimmt in der Raumdiagonale wenig optisches Gewicht ein. Da er keine harten Kanten besitzt, lässt er sich hervorragend in Durchgangszonen, Nischen oder zwischen offener Küche und Wohnzimmer platzieren. Zwei bis drei Personen finden an einer runden Platte natürlich versetzt Platz. Ein runder Tisch zwingt niemanden in eine starre Achse, weshalb er sich besonders für lockere Stehrunden anbietet. Der Nachteil liegt auf der Hand: Eine runde Platte lässt sich nicht bündig an eine gerade Wand schieben. Sie benötigt stets einen gewissen Freiraum zu allen Seiten, um ihre gestalterische Wirkung zu entfalten und nutzbar zu bleiben.
Rechteckige Stehtische mit Abmessungen wie etwa 120 mal 60 Zentimetern eignen sich dagegen hervorragend als Raumteiler oder als wandgebundene Lösung. Wer eine schmale Küche besitzt, kann eine kurze Seite des Tisches direkt an die Wand stellen und erhält so eine verlängerte Arbeits- und Esstheke. An den Längsseiten finden je nach Gestellaufbau zwei bis vier Barhocker Platz. Rechteckige Modelle vermitteln eine klare Richtungsachse und bringen Struktur in offene Wohnkonzepte. Allerdings verlangen die spitzen Ecken in engen Durchgängen nach mehr Achtsamkeit beim Vorbeigehen. Wer regelmäßig mit Kindern wohnt oder einen stark frequentierten Laufweg neben dem Tisch hat, wählt entweder abgerundete Ecken oder greift bewusst zum runden Format.
Die Stabilität eines Hochtischs hängt direkt von der Konstruktion des Unterbaus ab. Durch den hohen Schwerpunkt wirken physikalische Hebelkräfte wesentlich stärker als bei niedrigen Modellen. Ein klassischer Mittelsäulenfuß bietet maximale Beinfreiheit, da keine Tischbeine im Weg stehen, wenn du Barhocker heranziehst oder dich um den Tisch herumbewegst. Damit ein Säulentisch bei seitlichem Aufstützen nicht kippelt, muss die Bodenplatte entweder massiv und schwer ausgeführt sein oder über einen ausreichend breiten Trompeten- beziehungsweise Tellerfuß verfügen. Ist der Bodenteller zu klein dimensioniert, gerät die Konstruktion bei unachtsamem Auflehnen leicht ins Schwingen. Manche Säulenmodelle verfügen zudem über einen integrierten Fußring, der den Sitzkomfort auf Hockern ohne eigene Raste spürbar erhöht.
Vierbeinige Konstruktionen und Kufengestelle aus Metall bieten demgegenüber eine sehr breite Abstützbasis auf dem Fußboden. Bei Modellen mit vier Beinen empfiehlt sich ein genauer Blick auf Querverstrebungen. Schlanke, hohe Metallrohre ohne aussteifende Querstreben neigen bei dynamischer Belastung zum Vibrieren. Schrägstreben oder tiefliegende H-Streben verhindern dieses Verziehen wirkungsvoll. Ein wichtiger Aspekt bei Kufen und geschlossenen Zargen: Prüfe, wo deine Füße im Sitzen landen. Befindet sich die Querstrebe genau auf Kniehöhe, schränkt sie das bequeme Heranrücken ein. Dient sie dagegen als robuste Fußraste im unteren Drittel, verwandelt sie ein schlichtes Gestell in eine funktionale Ablage für die Beine.
Ein häufiger Fehler bei der Möblierung entsteht durch das unbedachte Kombinieren von Tisch und Sitzmöbel. Als Faustregel gilt: Zwischen der Oberkante der Sitzfläche und der Unterkante der Tischplatte sollte ein Abstand von ungefähr 25 bis 30 Zentimetern liegen. Ist dieser Abstand geringer als 20 Zentimeter, stoßen die Oberschenkel an die Tischzarge, was jedes entspannte Sitzen verunmöglicht. Beträgt die Distanz mehr als 35 Zentimeter, hängt der Oberkörper unnatürlich tief, und die Schultern müssen beim Auflegen der Unterarme angehoben werden. Wenn du nach passenden Ergänzungen suchst, solltest du beachten, dass klassische Esszimmerstühle mit einer Sitzhöhe von circa 45 Zentimetern für Stehtische ungeeignet sind. Hierfür sind zwingend Barhocker oder höhenverstellbare Drehhocker erforderlich.
Bei Tischen mit integrierter Schublade oder stark ausgeprägter Zarge musst du besonders aufmerksam messen. Die Gesamthöhe des Tisches entspricht nicht der lichten Durchgangshöhe. Beträgt die Tischoberkante beispielsweise 105 Zentimeter, die Platte inklusive Unterbau jedoch zehn Zentimeter, verbleiben darunter lediglich 95 Zentimeter lichte Höhe. Ziehst du hiervon die geforderten 30 Zentimeter ab, darf die Sitzfläche des Hockers maximal 65 Zentimeter hoch sein. Hocker mit Gasdruckfeder bieten hierbei willkommene Flexibilität, während feste Holz- oder Metallhocker im Vorfeld exakt auf das gewählte Tischmodell abgestimmt werden müssen.
Die Materialwahl beeinflusst die Pflegeintensität, das Gewicht und das optische Erscheinungsbild deines Stehtischs. Im Bereich moderner Hochtische dominieren Kombinationen aus beschichteten Holzwerkstoffen und pulverbeschichtetem Metall. Holzwerkstoffplatten mit Melaminharzbeschichtung zeichnen sich durch geschlossene, widerstandsfähige Oberflächen aus. Sie verkraften verschütteten Kaffee, Fruchtsäfte oder feuchte Gläser problemlos, sofern Flüssigkeiten nicht stundenlang in Schnittkanten oder Umleimern stehen bleiben. Dekore in Walnuss-, Eichen- oder Steinoptik ermöglichen wohnliche Akzente, ohne dass eine aufwendige Nachbehandlung mit Ölen oder Wachsen nötig wäre.
Echtholzfurniere und massive Holzplatten bringen eine warme, natürliche Haptik in den Raum, reagieren jedoch empfindlicher auf stehende Feuchtigkeit und mechanische Punktbelastungen. Ungelackte, geölte Holzflächen benötigen regelmäßiges Nachölen und das konsequente Verwenden von Untersetzern, da heiße Kaffeetassen oder säurehaltige Getränke wie Wein rasch Ränder hinterlassen können. Das Untergestell besteht meist aus pulverbeschichtetem Stahl oder Aluminium. Eine saubere Pulverbeschichtung schützt das Metall vor Korrosion und lässt sich leicht mit einem feuchten Baumwolltuch abwischen. Achte bei der Begutachtung auf sauber verschweißte Nähte und das Fehlen scharfer Gratkanten an den Beinen, an denen man mit Textilien oder Schuhen hängenbleiben könnte.
Die folgende Tabelle stellt vier gängige Bauarten gegenüber, um dir die Auswahl nach Platzbedarf, Standfestigkeit und Einsatzbereich zu erleichtern.
| Modelltyp | Typische Maße (Beispiel) | Vorteile | Grenzen & Nachteile | Empfohlene Nutzung |
|---|---|---|---|---|
| Runder Säulentisch | Ø 60–70 cm, H: 105 cm | Hervorragende Rundum-Beinfreiheit, kompakte Stellfläche, kein Eckenüberstand | Kippanfälliger bei zu kleinem Fußteller, nicht bündig an Wände anstellbar | Kleine Nischen, offene Durchgänge, Steh-Treffpunkt |
| Kompakter Rechtecktisch (Vierfuß) | 120 × 60 cm, H: 90–95 cm | Gute Standfestigkeit, passt bündig an Kücheninseln oder Wände, vertraute Thekenhöhe | Vier Beine begrenzen seitliches Einschieben breiter Hocker | Frühstücksplatz, Übergang zur Küchenzeile, Arbeitsfläche |
| Hoher Bar-Bistrotisch (Metallkufen) | 120 × 60 cm, H: 105–110 cm | Sehr hohe Verwindungssteifigkeit, moderne Industrieoptik, integrierter Steg als Fußablage | Hohes Eigengewicht beim Verrücken, erfordert hohe Barhocker | Wohnküche, kommunikativer Bartresen, Partybereich |
| Dreibeiniger Rundtisch | Ø 70 cm, H: 100–105 cm | Wackelfrei auf unebenen Fliesenböden, skandinavisch leichte Ästhetik | Ausladende Beine verringern Beinfreiheit im Bodenbereich | Wohnzimmer-Ecke, Vorzimmer, gelegentliches Arbeiten |
Wie die Gegenüberstellung zeigt, existiert nicht die eine Universallösung. Ein Säulenfuß punktet beim Sitzen, benötigt jedoch eine plane Bodenfläche, während ein dreibeiniges Gestell baubedingt nicht wackelt, am Boden jedoch mehr Raum für die Füße beansprucht.
Um die Dimensionen besser einzuschätzen, betrachten wir zwei unterschiedliche Raumkonzepte aus der Praxis. Szenario A beschreibt eine kompakte städtische Zweizimmerwohnung mit einer sechs Quadratmeter großen, schmalen Kochnische ohne Platz für ausladende Esstische. Hier bietet sich ein rechteckiger Stehtisch mit den Maßen 120 mal 50 oder 120 mal 60 Zentimetern an. Wird der Tisch mit der Schmalseite an die freie Wand montiert oder gestellt, ragt er wie eine Halbinsel in den Raum. Darunter finden zwei schmale Hocker Platz, die bei Nichtgebrauch komplett unter die Platte geschoben werden können. Die verbleibende Durchgangsbreite von rund 80 Zentimetern bleibt frei begehbar. Morgens dient die Fläche als Frühstückstheke, tagsüber als zusätzliche Schnippel- und Abstellfläche beim Kochen.
Szenario B widmet sich einem großzügigen, offenen Wohn-Essbereich von 35 Quadratmetern. Hier steht bereits eine vollständige Tafel mit Stühlen für das ausgedehnte Abendessen bereit, wie man sie aus vielen Essgruppen kennt. Dennoch fehlt ein informeller Anlaufpunkt für Gäste während der Zubereitung von Speisen. Ein runder Stehtisch mit 70 Zentimetern Durchmesser und dunklem Säulenfuß wird im Zwischenbereich zwischen Küche und Sofaecke platziert. Ergänzt durch eine passende Pendelleuchte aus dem Bereich moderner Hängelampen entsteht eine optische Insel. Gäste stellen hier ihr Glas ab oder setzen sich kurz hinzu, ohne dass der Hauptesstisch eingedeckt werden muss. Beide Beispiele zeigen: Der Zweck bestimmt Form, Höhe und Standort.
Ein wiederkehrendes Ärgernis bei Stehtischen ist das Übersehen von Wandfußleisten und Heizkörpern. Soll ein rechteckiger Tisch bündig an die Wand geschoben werden, verhindern hohe Sockelleisten oft den direkten Wandabschluss, sofern die Beine ganz außen an der Plattenkante ansetzen. Modelle mit leicht zurückspringendem Gestell oder verstellbaren Wandabstandshaltern schaffen hier Abhilfe. Ein weiterer häufiger Fehler betrifft die lichte Höhe zwischen Zarge und Sitzmöbel. Wer Hocker mit festen Armlehnen kauft, stellt später oft fest, dass sich diese nicht unter die Tischplatte schieben lassen. Die Lehnen kollidieren mit der Tischunterkante, wodurch die Hocker permanent in den Gehweg ragen und wertvollen Raum blockieren.
Häufig wird zudem die Hebelwirkung unterschätzt. Ein leichter Stehtisch mit vier dünnen Metallbeinchen mag im Ausstellungsraum stabil wirken. Stützt sich jedoch eine erwachsene Person beim Aufstehen mit vollem Körpergewicht auf einer Ecke ab, neigen Billigkonstruktionen zum Verbiegen oder Kippen. Achte daher auf ein solides Eigengewicht des Möbels oder sorge bei Bedarf für eine diskrete Wandverankerung. Schließlich wird oft die Beleuchtung vergessen: Eine Deckenleuchte, die für normale Raumhöhe ausgelegt ist, blendet an einem 105 Zentimeter hohen Stehtisch leicht, wenn der Abstand zwischen Leuchtkörper und Tischplatte nicht neu justiert wird. Wer in geschlossenen Räumen plant, sollte auch das Zusammenspiel mit anderen Möbeln im Raum bedenken, etwa wenn im selben Blickfeld bereits flache Couchtische dominieren.
Damit der Kauf reibungslos gelingt, empfiehlt sich eine strukturierte Vorgehensweise in fünf Einzelschritten:
In vielen modernen Wohnungen übernimmt der Stehtisch Aufgaben fernab der Küche. Ein zunehmend beliebtes Einsatzfeld ist das Vorzimmer oder der Flur. Als schmale, hohe Ablage fungiert ein Stehtisch ähnlich wie klassische Konsolentische, bietet jedoch durch seine Höhe den Vorteil, dass Schlüssel, Post oder Taschen ohne Bücken im Vorbeigehen abgelegt werden können. Darunter bleibt ausreichend Raum, um Schirmständer oder flache Schuhkörbe unterzubringen. Seine aufrechte Gestalt lässt enge Eingangsbereiche oft luftiger wirken als geschlossene Kommoden.
Auch im Arbeitsalltag hat der Stehtisch seinen festen Platz gefunden. Wer im Homeoffice arbeitet, aber keinen Platz für einen schweren, elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch besitzt, nutzt den Küchentisch-Stehtisch gerne als temporäre Steharbeitsstation. Eine halbe Stunde am Laptop im Stehen bringt Abwechslung in die Körperhaltung, ohne dass teures Spezialmobiliar angeschafft werden muss. Hierfür eignen sich besonders Platten mit einer Tiefe ab 60 Zentimetern, damit neben dem Rechner noch Platz für eine externe Tastatur, Notizen und ein Getränk verbleibt. Ein integrierter Kabelauslass oder eine nahegelegene Steckdose an der Wand runden diese temporäre Arbeitsumgebung sinnvoll ab.
Damit dein Stehtisch über Jahre hinweg ansehnlich und stabil bleibt, bedarf es einer materialgerechten Reinigung und gelegentlichen mechanischen Kontrolle. Verwende für beschichtete Holzwerkstoffplatten ein weiches, nebelfeuchtes Tuch. Milde Seifenlaugen genügen vollkommen. Vermeide scheuernde Schwämme oder aggressive Scheuermilch, da diese mikroskopische Kratzer erzeugen, in denen sich Schmutz festsetzt. Verschüttete Flüssigkeiten, insbesondere Kaffeeflecken, Essig oder Rotwein, sollten zeitnah aufgenommen werden, damit Feuchtigkeit nicht über Schnittkanten in das Trägermaterial eindringen und ein Aufquellen verursachen kann.
Metallgestelle mit Pulverbeschichtung erweisen sich im Alltag als sehr unkompliziert. Staub und Schmutzstreifen von Schuhsohlen an den Querstreben lassen sich mit Wasser und einem Schuss Neutralreiniger entfernen. Kontrolliere bei allen Modellen, die montiert geliefert oder verschraubt werden, in regelmäßigen Abständen von etwa sechs Monaten die Schraubverbindungen. Durch die Hebelwirkung beim Aufstützen und das regelmäßige Abstellen der Füße auf Fußrasten wirken ständige Schwingungen auf das Gestell ein. Ein beherztes Nachziehen der Schrauben mit dem passenden Sechskant- oder Kreuzschlitzschlüssel verhindert, dass sich das Gestell unbemerkt lockert und instabil wird.
Ein Stehtisch entfaltet erst durch die richtige Umgebung seine volle Wirkung. Da sich die Tischplatte deutlich höher befindet als bei Standardtischen, muss das Beleuchtungskonzept angepasst werden. Hängeleuchten über einem Stehtisch sollten so justiert werden, dass die Unterkante des Schirms etwa 65 bis 75 Zentimeter über der Tischplatte schwebt. Dies gewährleistet eine zielgerichtete Ausleuchtung der Platte, ohne dass stehende Personen den Leuchtkörper mit dem Kopf touchieren oder geblendet werden. Dimmbare Leuchtmittel erlauben es, tagsüber helles Arbeitslicht zum Vorbereiten zu nutzen und abends auf sanfte Stimmungsbeleuchtung umzuschalten.
Bei der Wahl der Hocker kommt es auf Harmonie von Form und Farbe an. Zu einem Tisch mit schlanken schwarzen Metallkufen passen Hocker mit ähnlichem Profil hervorragend. Wer gerne länger verweilt, wählt Modelle mit einer kleinen Rückenstütze und gepolstertem Sitz. Wer den Raum hingegen möglichst offen halten möchte, greift zu rückenlehnenlosen Hockern, die bei Nichtgebrauch komplett unter der Platte verschwinden. Ergänze die Tischmitte dezent mit einer flachen Schale oder einer kleinen Vase. Da Stehtische naturgemäß eine kompaktere Nutzfläche bieten, sollten dekorative Elemente sparsam eingesetzt werden, um ausreichend Freiraum für Gläser, Geschirr oder den morgendlichen Lesestoff zu bewahren.
Das hängt von der geplanten Nutzung ab. Modelle mit rund 90 cm Plattenhöhe entsprechen Küchenarbeitsplatten. Sie eignen sich hervorragend für das tägliche Frühstück und lassen sich mit niedrigeren Barhockern bequem nutzen. Stehtische mit etwa 105 cm Höhe sind ideal für gesellige Stehrunden, da man bequem daran stehen und Unterarme auflegen kann. Hierfür sind höhere Barhocker erforderlich.
Als Richtwert gilt eine Differenz von ungefähr 25 bis 30 cm zwischen der Oberkante der Sitzfläche und der Unterkante der Tischplatte. Ist der Abstand kleiner, klemmen die Oberschenkel ein. Fällt er deutlich größer aus, hängen die Arme unnatürlich tief. Achte bei Tischen mit dicker Zarge immer auf das Innenmaß unter der Platte.
Für einen runden Stehtisch mit 70 cm Durchmesser solltest du eine Gesamtfläche von mindestens 150 mal 150 cm einkalkulieren, damit Personen bequem drumherum stehen können. Bei einem rechteckigen Tisch von 120 mal 60 cm empfiehlt sich nach hinten zu Wänden oder Möbeln ein Freiraum von mindestens 70 bis 80 cm, um Hocker problemlos zurückzuschieben.
Durch die größere Bauhöhe wirken bei Stehtischen stärkere Hebelkräfte. Stützt sich eine Person an der Kante auf, vervielfacht die Hebelwirkung das Drehmoment am Fuß. Vierbeingestelle benötigen daher diagonale Aussteifungen oder Querstreben. Säulenmodelle verlangen nach einem breiten, schweren Bodenteller. Justierbare Schraubfüße gleichen zudem kleine Bodenunebenheiten wirkungsvoll aus.
In schmalen Küchen eignen sich rechteckige Tische am besten, da sie mit einer Längs- oder Schmalseite bündig an eine Wand montiert oder angestellt werden können. Das spart Durchgangsbreite. In quadratischen Räumen oder bei offenen Übergängen ohne Wandanbindung erlaubt eine runde Platte ein sanfteres Vorbeigehen, da keine spitzen Kanten in den Laufweg ragen.
Nicht immer. Hocker ohne Rückenlehne und ohne Armlehnen lassen sich meist komplett unter die Tischplatte schieben, sofern keine tiefe Querstrebe den Weg versperrt. Besitzen die Hocker ausladende Armlehnen, stoßen diese häufig an die Tischzarge. Miss daher vorab die Höhe der Armlehnen im Vergleich zur lichten Tischunterkante exakt ab.
Melaminharzbeschichtete Oberflächen sind sehr pflegeleicht. Ein weiches, mit lauwarmem Wasser und mildem Neutralreiniger befeuchtetes Tuch genügt für die tägliche Reinigung. Verwende keinesfalls scheuernde Pulver, kratzende Schwammseiten oder lösemittelhaltige Reiniger. Wische verschüttete Flüssigkeiten rasch auf, um ein Eindringen in Kantenbereiche und Fugen dauerhaft zu verhindern.
Ja, ein Stehtisch ab 60 cm Tiefe eignet sich hervorragend als flexible Steharbeitsstation im Homeoffice. Er ermöglicht einen schnellen Haltungswechsel zwischen Sitzen und Stehen, ohne dass ein verstellbarer Schreibtisch nötig ist. Für längeres ergonomisches Arbeiten empfiehlt sich jedoch ein maßgeschneiderter Arbeitsplatz mit individueller Höheneinstellung für Bildschirm und Tastatur.
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