Venture Home
Alcoa Kommode 150 cm mit zwei Türen, zwei Schubladen und Stahlbeinen
Farben: Schwarz
€ 282,00
Sofort lieferbar
Die Wahl des richtigen TV-Möbels entscheidet darüber, ob dein Wohnbereich ruhig und geordnet wirkt oder von Kabeln und Geräten dominiert wird. Ein passendes Lowboard bringt den Bildschirm auf eine angenehme Sichthöhe, bietet Stellfläche für Zuspieler und hält das Zubehör unsichtbar hinter geschlossenen Fronten. Ob du einen freistehenden Fernseher platzieren möchtest oder eine flache Konsole unter einem wandmontierten Display suchst: Auf die Abstimmung von Breite, Tiefe, Belastbarkeit und Gerätekühlung kommt es an. Entdecke hier die wesentlichen Kriterien für die Auswahl deines Lowboards.
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Alcoa Kommode 150 cm mit zwei Türen, zwei Schubladen und Stahlbeinen
Farben: Schwarz
€ 282,00
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Frihamn flache Kommode, 160 cm breit und 35 cm hoch
Farben: Grün, Gestell Hellgrün + 4 mehr
ab € 239,00
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Acero TV-Schrank aus schwarzem Stahl auf schmalen Beinen
Farben: Schwarz
€ 201,00
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Ålesund Lowboard in Marmoroptik mit offenen Ablagen, 140 cm
Farben: Beige
€ 152,00
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Dragh TV-Board in Mokka mit zwei Schubladen, 28 cm hoch
Farben: Mokka
€ 128,00
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Fristad Lowboard ohne Beine in glänzendem Schwarz
Farben: Schwarz
€ 267,00
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Girona Lowboard mit Schiebetüren und offenen Fächern, 180 cm
Farben: Schwarz
€ 336,00
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Lugo TV-Board mit Lamellengitter und Schiebetür, 180 cm
Farben: Mokka + 2 mehr
ab € 345,00
Voraussichtlich lieferbar ab 24.11.2026
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Navarra Lowboard in Whitewash auf schwarzen Metallbeinen
Farben: Whitewash, Schwarz
€ 311,00
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Cuenca Lowboard auf mittigem Sockel, 160 cm
Farben: Whitewash + 2 mehr
ab € 324,00
Voraussichtlich lieferbar ab 24.11.2026
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Nomi Lowboard 180 cm mit Schubladen und offenen Fächern
Farben: Whitewash
€ 317,00
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Piring TV-Schrank aus Stahl mit zwei Türen und offenem Mittelfach
Farben: Schwarz + 3 mehr
ab € 194,00
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VIND Collection
Fjällbacka TV-Lowboard in Schwarz mit abgerundeten Seiten
Farben: Schwarz
€ 567,00
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Riverside TV-Lowboard aus Stahl mit Rahmengestell und Ablagefach
Farben: Schwarz
€ 108,00
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Bono TV-Möbel mit drei Türen, FSC®-zertifiziert
Farben: Braun
€ 469,00UVP € 699,00Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: € 469,00
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Counter Lowboard mit Schnitzfront
Farben: Schwarz
€ 949,00
Voraussichtlich lieferbar ab 13.11.2026
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Finca TV-Möbel mit zwei Schubladen, FSC®-zertifiziert
Farben: Tiefschwarz
€ 339,00
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Finca TV-Möbel mit rundem Regalteil, FSC®-zertifiziert
Farben: Tiefschwarz
€ 359,00
Voraussichtlich lieferbar ab 25.12.2026
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Finca TV-Möbel aus Kiefer, FSC®-zertifiziert
Farben: Tiefschwarz
€ 389,00
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Jerre TV-Möbel mit drei Türen
Farben: Natur
€ 819,00
Voraussichtlich lieferbar ab 27.11.2026
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Finca Lowboard mit rundem Seitenelement, FSC®-zertifiziert
Farben: Tiefschwarz
€ 359,00
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Level TV-Möbel mit Türen und Kabelöffnungen
Farben: Honiggelb + 1 mehr
€ 459,00
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Merel TV-Möbel aus Kiefer mit zwei Regalböden, FSC®-zertifiziert
Farben: Burgunderrot + 1 mehr
€ 599,00
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New Gravure TV-Möbel mit grafisch geprägten Türen, FSC®-zertifiziert
Farben: Burgunderrot + 4 mehr
ab € 359,00
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Root TV-Möbel 200 cm mit abgerundeten Ecken, FSC®-zertifiziert
Farben: Truffle braun
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New Gravure TV-Möbel mit gerillten Fronten, FSC®-zertifiziert
Farben: Schwarz + 4 mehr
ab € 479,00
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Silas TV-Möbel mit Kabelöffnung, FSC®-zertifiziert
Farben: Blacknight
€ 479,00UVP € 599,00Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: € 479,00
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Teo TV-Möbel mit organischer Front, FSC®-zertifiziert
Farben: Mud
€ 419,00UVP € 599,00Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: € 419,00
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Silas TV-Möbel mit Kabelöffnung, FSC®-zertifiziert
Farben: Eiche + 2 mehr
ab € 479,00UVP € 599,00Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: € 479,00
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Teun TV-Möbel aus Metall
Farben: Klei grau
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Tours TV-Möbel mit offenen Mittelfächern
Farben: Sand + 1 mehr
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Tygo TV-Möbel aus unbehandelter Eiche, FSC®-zertifiziert
Farben: Eiche
€ 359,00UVP € 419,00Niedrigster Preis der letzten 30 Tage: € 359,00
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Zuma TV-Möbel mit vier Türen und vier Fächern, FSC®-zertifiziert
Farben: Natur matt
€ 629,00
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Zuma TV-Möbel aus Eichenfurnier, FSC®-zertifiziert
Farben: Natur matt
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Möbilia
TV Board aus Kiefer massiv, natur lackiert
Farben: natur, lackiert
€ 348,00
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Möbilia
TV Lowboard aus Kiefer massiv, natur lackiert
Farben: natur, lackiert
€ 409,00
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Möbilia
Lowboard aus MDF in Anthrazit und Natur
Farben: dunkel anthrazit und natur
€ 139,00
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Möbilia
Lowboard MDF natur mit grau gemusterter Front
Farben: natur mit grau gemustert
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Möbilia
Lowboard Spanplatte natur-weiß
Farben: natur, weiß
€ 317,00
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Möbilia
Lowboard grau/natur
Farben: grau, natur
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Möbilia
Lowboard, schwarz mit Beinen aus Pinienholz, 185 × 33,5 × 53,5 cm
Farben: schwarz, Beine natur
€ 290,00
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Möbilia
Lowboard, schwarz mit Beinen aus Pinienholz, 140 × 35 × 51,5 cm
Farben: schwarz, Beine natur
€ 230,00
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Möbilia
Lowboard in Schwarz
Farben: Schwarz
€ 413,00
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Sales Fever
Lyon Lowboard 160 cm Eiche-Echtholzfurnier
Farben: Natur, Schwarz
€ 1.156,00
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Melvin Lowboard Schwarz/Eiche Echtholzfurnier
Farben: Schwarz, Eiche
€ 1.036,00
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Sales Fever
Boston Lowboard Natur/Schwarz
Farben: Natur, Schwarz
€ 516,00
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Sales Fever
Svea Lowboard 150 × 36 cm mit Rattanfront, Natur
Farben: Natur
€ 756,00
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Sales Fever
White Line Lowboard 160 × 58 × 45 cm, weiß hochglänzend
Farben: Weiß
€ 916,00
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Kurz gesagt
Ein Lowboard sollte in der Regel mindestens zehn bis zwanzig Zentimeter breiter sein als der darauf platzierte Fernseher, damit das Ensemble optisch im Gleichgewicht bleibt. Für die Höhe gilt als praxisnaher Richtwert, dass sich die Bildmitte des Bildschirms aus deiner gewohnten Sitzposition auf Augenhöhe befinden sollte. Das entspricht bei üblichen Couchen meist einer Möbeloberkante zwischen 35 und 55 Zentimetern, abhängig von Displaygröße, Standfuß und Gerätegewicht.
Ein Lowboard erfüllt im Wohnraum eine doppelte Funktion: Es bildet die funktionale Basis für Unterhaltungselektronik und prägt als horizontales Möbelstück die Raumwirkung. Im Unterschied zu klassischen TV-Wänden früherer Jahrzehnte zeichnet sich das moderne TV-Board durch eine reduzierte Bauhöhe aus. Dadurch bleibt die Wandfläche darüber frei für großformatige Bildschirme, Bilder oder einen dezenten Wandspiegel. Bevor du dich für ein bestimmtes Modell entscheidest, lohnt es sich, Maße, Kabelführung und Gerätedimensionen genau zu analysieren.
Die Begriffe TV-Möbel, TV-Schrank und Lowboard werden im Alltag oft synonym verwendet, bezeichnen im Detail jedoch abgestufte Möbeltypen. Ein klassisches Lowboard besitzt meist eine Bauhöhe zwischen 25 und 55 Zentimetern. Damit liegt es deutlich unter der Höhe von klassischen Sideboards, die typischerweise 70 bis 90 Zentimeter messen, oder noch höheren Kommoden. Diese geringe Höhe ist konstruktiv darauf ausgelegt, dass ein darauf stehender Großbildschirm nicht über die natürliche Augenlinie hinausragt.
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal betrifft das Innenleben. Während herkömmliche Stauraummöbel auf Geschirr, Wäsche oder Akten ausgelegt sind, bieten TV-Möbel spezifische Ausstattungsmerkmale für Elektronik: rückseitige Kabeldurchlässe, offene Nischen für Receiver oder Soundbars sowie Einlegeböden mit ausreichender Tiefe für Verstärker. Wer zusätzlichen vertikalen Stauraum für Bücher sucht, greift ergänzend eher zu modularen Lösungen wie Regale & Bücherregale, anstatt das TV-Möbel selbst zu hoch zu wählen.
Die passende Höhe deines TV-Möbels hängt unmittelbar von zwei Faktoren ab: der Sitzhöhe deiner Couch und der Bilddiagonale deines Fernsehers. Als ergonomisch entspannt gilt eine Haltung, bei der dein Blick leicht nach unten geneigt auf das obere Drittel der Bildfläche trifft. Liegt der Bildschirm zu hoch, verkrampft die Nackenmuskulatur bei längeren Filmabenden schnell.
Nimm zur Ermittlung der Zielhöhe auf deinen Polstermöbeln Platz und miss den Abstand vom Fußboden bis zu deinen Augen. Bei einer gewöhnlichen Couch liegt die Augenhöhe sitzend häufig zwischen 95 und 110 Zentimetern. Besitzt du beispielsweise einen Fernseher mit 65 Zoll Bildschirmdiagonale, hat das Display eine reine Bildhöhe von etwa 80 Zentimetern. Die Bildmitte liegt somit 40 Zentimeter über der Möbeloberkante, zuzüglich der Höhe des Standfußes. Um die Bildmitte auf etwa 100 Zentimetern zu platzieren, sollte das Lowboard in diesem Rechenbeispiel etwa 40 bis 50 Zentimeter hoch sein. Bei noch größeren Bildschirmen sind extrem flache Konsolen mit 25 bis 35 Zentimetern Bauhöhe vorteilhaft.
Ein häufiger Gestaltungsfehler besteht darin, ein TV-Board zu wählen, das exakt dieselbe Breite wie der Bildschirm aufweist oder sogar schmaler ist. Steht ein breites TV-Gerät auf einem schmalen Schrank, entsteht ein kopflastiger, instabiler Eindruck. Zudem besteht das Risiko, beim Vorbeigehen an den Gehäuseecken hängenzubleiben.
Für ein harmonisches Gesamtbild empfiehlt es sich, links und rechts des Fernsehers jeweils mindestens zehn bis fünfzehn Zentimeter Freifläche auf der Deckplatte einzuplanen. Ein 55-Zoll-Gerät mit einer Gehäusebreite von etwa 123 Zentimetern wirkt auf einem Board ab 150 bis 160 Zentimetern Breite ausgewogen. Bei 65-Zoll-Geräten mit rund 145 Zentimetern Breite sind Modelle ab 180 oder 200 Zentimetern Länge ratsam. Auf der gewonnenen Fläche finden dekorative Objekte wie kleine Skulpturen oder schlanke Tischlampen Platz, ohne das Sichtfeld auf das Bild zu stören.
Bevor du dich in ein bestimmtes Design vertiefst, erstelle eine Liste sämtlicher Komponenten, die im oder auf dem TV-Schrank untergebracht werden sollen. Miss dabei nicht nur die Breite und Höhe, sondern zwingend auch die Tiefe inklusive der hinten herausragenden Kabel und Stecker. Insbesondere HDMI-Stecker, Netzkabel und Antennenkabel benötigen hinter dem Gerät oft vier bis sechs Zentimeter zusätzlichen Raum.
Ein modernes Lowboard weist häufig eine Gesamttiefe zwischen 38 und 45 Zentimetern auf. AV-Receiver und manche Spielkonsolen bringen es jedoch bereits auf Gehäusetiefen von 32 bis 38 Zentimetern. Zieht man die Stärke der Frontklappe und die Dicke der Rückwand ab, wird der verbleibende Innenraum schnell knapp. Plane für solche Komponenten stets ausreichend lichte Tiefe ein. Wenn du eine Soundbar nutzt, prüfe vorab, ob diese vor dem TV-Fuß auf der Deckplatte Platz findet, ohne den unteren Bildrand zu verdecken, oder ob das Möbel über ein durchgehendes offenes Querfach verfügt.
Nichts stört die reduzierte Optik eines modernen Wohnzimmers mehr als herabhängende Kabelbündel. Ein funktionales TV-Möbel zeichnet sich daher durch durchdachte Kabelwege aus. Runde Auslässe in der Rückwand mit Durchmessern von fünf bis sechs Zentimetern erlauben es, auch sperrige Schukostecker ohne Demontage durchzuführen.
Noch flexibler sind Modelle mit Kabeldurchlässen in der Deckplatte oder mit einer nach hinten zurückgesetzten Deckkante. Dadurch können Leitungen direkt vom Bildschirm oder von der Soundbar senkrecht in den Korpus abtauchen. Im Innenraum helfen Klettkabelbinder, Kabelkanäle oder separate Fächer für Mehrfachsteckdosen, Ordnung zu halten. Achte darauf, Stromkabel und empfindliche Daten- oder Audiokabel nach Möglichkeit nicht eng parallel zu verlegen, um elektromagnetische Einstreuungen zu vermeiden.
Moderne Elektronik (von Spielekonsolen über TV-Receiver bis hin zu Audio-Verstärkern) erzeugt im Betrieb beträchtliche Abwärme. Werden diese Geräte in komplett geschlossene Fächer ohne Luftzirkulation gesperrt, kommt es rasch zum Hitzestau. Die Folge können laute Lüftergeräusche, Leistungseinbußen oder Defekte der Hardware sein.
Möchtest du deine Geräte hinter geschlossenen Fronten verbergen, achte auf konstruktive Belüftungsmerkmale. Dazu zählen geschlitzte Rückwände, offene Sockelbereiche oder ausreichend Abstand zwischen Einlegeboden und Schrankrückwand, sodass ein Kamineffekt entstehen kann. Fronten mit akustisch durchlässigem Textilbezug oder Lamellentüren aus Holz verbinden einen sauberen Sichtschutz mit ständiger Luftzirkulation. Zudem lassen textile Fronten und Lamellen Infrarotsignale von Fernbedienungen hindurch, sodass Türen während der Bedienung geschlossen bleiben können.
Die Materialwahl beeinflusst das Erscheinungsbild, das Eigengewicht und den Pflegebedarf deines TV-Möbels. Jedes Trägermaterial und jede Oberflächenbehandlung besitzt spezifische Eigenschaften, die du passend zu deinem Wohnstil abwägen solltest.
| Materialart | Typische Eigenschaften | Vorteile | Grenzen & Pflegeaspekte |
|---|---|---|---|
| Massivholz (z. B. Eiche, Kiefer) | Natürliche Maserung, hohes Eigengewicht, lebendige Haptik | Sehr standfest, warme Raumwirkung, kleine Kratzer partiell nachbehandelbar | Reagiert auf Raumklimaschwankungen; benötigt nebelfeuchte Reinigung und gelegentliche Holzpflege |
| Holzwerkstoff furniert | Echtholzoptik auf formstabiler Span- oder MDF-Platte | Geringerer Verzug als Massivholz, gleichmäßige Maserung | Empfindlich gegen stehende Nässe an Kanten; Furnierschäden schwerer zu reparieren |
| Holzwerkstoff melaminharzbeschichtet / lackiert | Gleichmäßige Farbflächen (matt oder glänzend), formstabil | Pflegeleichte Oberfläche, vielfältige Farbvarianten, wischfest | Kratzer auf Hochglanzflächen schnell sichtbar; Kanten vor Stößen schützen |
| Metall (Stahl, Aluminium) | Filigrane Profile, pulverbeschichtete Oberflächen, kühler Charakter | Hohe Festigkeit bei dünner Wandstärke, unempfindlich gegen Trockenheit | Geringere Schalldämpfung; metallische Klänge beim Abstellen; hohes Eigengewicht bei Vollstahl |
| Glas (Einlegeböden oder Abdeckplatten) | Glatt, transparent oder rückseitig lackiert | Lichtdurchlässig, unempfindlich gegen Flecken und Flüssigkeiten | Staub und Fingerabdrücke rasch sichtbar; empfindlich gegen Schläge auf Kanten |
Kombinationen sind besonders weit verbreitet: Ein Korpus aus Holzwerkstoff mit furnierter Eichenoptik ruht beispielsweise auf einem pulverbeschichteten Metallgestell. Dieses Design verbindet die warme Ausstrahlung von Holz mit der optischen Leichtigkeit schlanker Beine, unter denen ein Saugroboter mühelos arbeiten kann.
Die Art der Aufstellung prägt maßgeblich die visuelle Schwere des Möbels. Ein vollflächig auf dem Boden stehendes Lowboard oder ein Modell mit Sockelleiste wirkt kompakt, geerdet und bietet das maximale Innenraumvolumen. Es eignet sich ideal, wenn viel Zubehör, DVDs oder Brettspiele unsichtbar verstaut werden sollen.
Möbel auf hohen Beinen oder Kufen wirken deutlich luftiger und lassen den Bodenbelag durchlaufen, wodurch kleine Räume optisch größer wirken. Allerdings sinkt durch die Beinhöhe das nutzbare Stauraumvolumen bei gleicher Gesamthöhe. Hängende Lowboards, die fest an der Wand verankert werden, bieten maximale Bodenfreiheit. Sie erfordern jedoch eine absolut tragfähige Wandkonstruktion. An leichten Gipskartonwänden ohne zusätzliche Unterkonstruktion ist bei schweren Schränken und deren Beladung Vorsicht geboten; hier ist die Konsultation der Herstellerhinweise und geeigneter Schwerlastdübel unverzichtbar.
In kleineren Wohnungen steht oft nur eine begrenzte Wandlänge zur Verfügung. Nehmen wir als konkretes Planungsbeispiel ein Wohnzimmer mit einer freien Wandbreite von 2,20 Metern an. Aufgestellt werden soll ein Fernseher mit 50 Zoll Diagonale, der eine Gehäusebreite von circa 112 Zentimetern besitzt. Das Sitzmöbel steht in einer Entfernung von 2,40 Metern mit einer Sitzhöhe von 44 Zentimetern.
Für diese Raumsituation eignet sich ein TV-Board mit einer Breite von 140 bis 160 Zentimetern und einer Tiefe von maximal 40 Zentimetern. Auf Beinen mit etwa 15 Zentimetern Bodenfreiheit wirkt das Möbel leicht und nimmt optisch wenig Raum ein. Zwei geschlossene Schubladen bieten Platz für Fernbedienungen, Ladekabel und Zubehör. Ein offenes Fach mittig unter der Deckplatte nimmt die kompakte TV-Box auf. Da die Wandbreite 220 Zentimeter beträgt, bleiben links und rechts des Boards je 30 bis 40 Zentimeter Freiraum, wodurch das Möbel nicht eingequetscht wirkt und Platz für Stehleuchten oder Pflanzen bleibt.
In modernen Neubauten bildet das Wohnzimmer häufig eine großzügige Einheit mit dem Essbereich. Eine Wandfläche von vier Metern Länge bietet hier ganz andere gestalterische Freiheiten. Der Fernseher misst 75 Zoll bei einer Breite von rund 167 Zentimetern. Ergänzt wird die Anlage durch einen massiven AV-Receiver, eine große Soundbar, zwei Spielekonsolen und diverse Medienträger.
Hier empfiehlt sich ein durchgehendes Lowboard-System mit einer Gesamtlänge von 240 bis 280 Zentimetern und einer soliden Tiefe von 45 bis 50 Zentimetern. Bei dieser Großzügigkeit behält der Raum seine horizontale Ruhe. Das Board wird vorzugsweise bodennah mit einer geringen Gesamthöhe von 35 bis 40 Zentimetern gewählt, damit der große 75-Zoll-Bildschirm nicht zu hoch platziert wird. Die Fronten bestehen aus einer Kombination aus Akustikstoff vor den Elektronikfächern und grifflosen Auszügen für Datenträger. Um optische Brücken zum benachbarten Esszimmer zu schlagen, können Materialelemente wie furnierte Eiche oder schwarze Metallelemente aus dem Essbereich im TV-Board wieder aufgegriffen werden.
In der Wohnpraxis treten bei der Auswahl von Lowboards regelmäßig Missverständnisse auf, die durch sorgfältige Vorbereitung vermeidbar sind:
Mit der folgenden methodischen Vorgehensweise findest du zielsicher die Ausführung, die zu deinen Geräten und deinen Raumverhältnissen passt:
Weil TV-Möbel meist unter Bildschirmen stehen, die elektrostatisch Staub anziehen, sammeln sich auf der Deckplatte und in den Kabelschächten rasch Flusen. Verwende für die wöchentliche Trockenreinigung ein weiches Mikrosfasertuch oder einen antistatischen Staubwedel. Vermeide dabei trockene Papiertücher, da deren Holzfasern auf Hochglanzlacken oder weichen Kunststoffen feine Mikrokratzer hinterlassen können.
Bei feuchter Reinigung gilt grundsätzlich: Das Tuch darf lediglich nebelfeucht sein, niemals nass. Dringt Feuchtigkeit an Stoßkanten von furnierten oder folierten Holzwerkstoffen ein, kann das Trägermaterial irreversibel aufquellen. Massivholzoberflächen benötigen abhängig von ihrer Behandlung (geölt oder lackiert) spezifische Pflege. Geölte Oberflächen sollten bei sichtbarer Mattierung gemäß Herstelleranleitung mit einem passenden Holzpflegeöl nachbehandelt werden. Schütze die Deckplatte zudem vor punktueller Hitze: Manche Netzteile oder Verstärkerfüße werden im Dauerbetrieb warm und können Verfärbungen auf Holz- oder Lackoberflächen hinterlassen. Kleine Filz- oder Silikongleiter unter den Gerätefüßen schaffen hier Abhilfe.
Bei der Wahl des passenden Möbels entscheidet vor allem deine tägliche Mediennutzung über die ideale Aufteilung. Zwei weit verbreitete Szenarien veranschaulichen, wie unterschiedlich die funktionalen Anforderungen im Detail ausfallen:
Szenario A: Der reduzierte Streaming-Haushalt. Siehst du Filme und Serien primär über integrierte Smart-TV-Apps oder einen winzigen Streaming-Stick, entfällt der Bedarf an ausladenden Elektronikfächern vollständig. Der Fernseher ist oft direkt an der Wand befestigt, sodass das Lowboard darunter vorrangig als architektonische Basis dient. In diesem Umfeld brillieren extraflache Modelle mit durchgehenden Fronten und geringer Korpustiefe. Der Innenraum wird nicht für heiße Netzteile benötigt, sondern nimmt Decken für die Couch, Gesellschaftsspiele oder Unterlagen auf. Ein solches Möbel beruhigt das Wohnzimmer optisch, verlangt jedoch nach präziser Planung verdeckter Zuleitungen: Da keine Geräte auf der Oberfläche stehen, fällt jedes freiliegende Kabel sofort ins Auge. Eine Bürstendichtung an der Deckkante oder ein verdeckter Durchlass nach hinten ist hier unverzichtbar.
Szenario B: Der Gaming- und Heimkino-Alltag. Völlig andere Prioritäten setzt eine Konfiguration mit mehreren Spielkonsolen, separater Soundanlage und einer Sammlung physischer Medien. Hier stehen die Komponenten permanent unter Volllast und erzeugen Vibrationen sowie Abwärme. Zugleich verlangen Controller, Headsets und Ladekabel nach griffbereiten Fächern, ohne offen herumzuliegen. Für diesen Einsatzzweck scheiden extrem flache Designkonsolen meist aus. Benötigt werden tiefe Fächer mit stabilen Zwischenböden, großzügige rückseitige Ausschnitte für dicke HDMI- und Stromkabel sowie ein durchdachtes Frontkonzept. Frontklappen mit luftdurchlässigem Geflecht oder Akustikstoff verhindern Hitzestau, während leichtgängige Schubladen mit Unterteilungen verhindern, dass Zubehörteile wild durcheinandergleiten.
Hast du zwei TV-Möbel in die engere Auswahl genommen, die optisch gleichermaßen gefallen und maßlich an deine Wand passen, entscheidet die feinere Funktionsanalyse über den dauerhaften Wohnkomfort. Gehe die folgenden vier Prüfpunkte Schritt für Schritt durch, um den optimalen Sieger zu ermitteln:
Ein oft übersehener Aspekt bei der Integration von Unterhaltungselektronik ist die akustische Wechselwirkung zwischen Geräten und Schrankkorpus. Ein geschlossener Holzkorpus fungiert physikalisch wie ein Resonanzkörper. Lüfter von Spielekonsolen, interne Festplatten oder vibrierende Netzteile können ihre mechanischen Schwingungen direkt auf dünne Einlegeböden oder instabile Rückwände übertragen. Die Folge ist ein störendes, niederfrequentes Brummen, das besonders in leisen Filmszenen nervt.
Um Körperschallübertragungen zu verhindern, lohnt es sich, Geräte nicht direkt auf ungedämpfte Platten zu stellen. Kleine Elastomerpuffer, Silikonfüße oder Filzuntersetzer entkoppeln die Gehäuse zuverlässig vom Untergrund. Besondere Vorsicht gilt bei der Platzierung von Basslautsprechern: Ein aktiver Subwoofer gehört grundsätzlich auf den Fußboden und niemals in das Innere eines Lowboards. Im geschlossenen Hohlraum führt der Bassdruck unweigerlich zu dröhnenden Raummoden und scheppernden Möbelbeschlägen. Ein Center-Lautsprecher hingegen lässt sich hervorragend im oder auf dem Board platzieren, sollte jedoch leicht nach oben auf Ohrhöhe angewinkelt und mit dämpfenden Unterlegern versehen werden, um Dialoge klar und unverfälscht in den Raum zu tragen.
Als Faustregel gilt, dass das Lowboard links und rechts jeweils mindestens zehn Zentimeter über den Rand des Fernsehers hinausragen sollte. Bei einem 55-Zoll-Gerät mit etwa 123 Zentimetern Gehäusebreite empfiehlt sich daher eine Möbelbreite ab 150 Zentimetern. Dadurch wirkt das Möbelensemble optisch stabil, das Display dominiert die Wand nicht übermäßig und es bleibt Stellfläche für Deko oder Lautsprecher.
Die passende Höhe hängt von deiner Sitzhöhe und der Bildschirmgröße ab. Ziel ist es, dass die Bildmitte des Fernsehers etwa auf Augenhöhe liegt, wenn du entspannt auf der Couch sitzt. Das entspricht meist einer Höhe von 95 bis 110 Zentimetern ab Boden. Bei großen Bildschirmen ab 65 Zoll sind niedrige Boards mit 30 bis 45 Zentimetern Bauhöhe vorteilhaft, bei kleineren Geräten bis 55 Zentimeter.
Wärmeintensive Geräte benötigen Luftzirkulation. Wähle TV-Möbel mit offener Rückwand, Lüftungsschlitzen im Boden oder Fronten mit luftdurchlässigem Akustikstoff. Nach oben und zu den Seiten sollten im Fach mindestens drei bis fünf Zentimeter Freiraum bleiben. Vollständig geschlossene Fächer aus Massivholz oder dichten Spanplatten ohne Belüftungsöffnungen sind für im Dauerbetrieb laufende Konsolen oder Endstufen ungeeignet.
Klassische Infrarot-Fernbedienungen erfordern Sichtkontakt zum Gerät und funktionieren nicht durch geschlossene Holz- oder Lackfronten. Sie funktionieren jedoch durch Glas, Lamellen oder Akustikstoff. Moderne Fernbedienungen auf Basis von Bluetooth oder WLAN funken hingegen problemlos durch geschlossene Türen. Alternativ lässt sich ein kleiner Infrarot-Repeater installieren, der die Signale von außen in das Schrankinnere weiterleitet.
Für reine Flachbildschirme und kompakte TV-Boxen genügt oft eine Korpustiefe von 35 bis 40 Zentimetern. Nutzt du jedoch größere AV-Receiver, Spielkonsolen oder tiefe Center-Lautsprecher, sind 45 bis 50 Zentimeter lichte Tiefe ratsam. Berücksichtige dabei immer, dass rückseitige HDMI-Stecker, Netzkabel und Antennenstecker oft vier bis sechs Zentimeter zusätzlichen Raum hinter den Gehäusen beanspruchen.
Ein hängendes Lowboard lässt den Bodenbereich komplett frei, was besonders in kleineren Räumen für optische Leichtigkeit sorgt und das Staubsaugen erleichtert. Es eignet sich hervorragend, wenn der Fernseher ebenfalls an der Wand montiert ist. Voraussetzung ist jedoch ein tragfähiges Mauerwerk aus Beton oder Vollziegeln. Bei Trockenbauwänden muss die Unterkonstruktion gezielt für die Last aus Möbel und Inhalt ausgelegt sein.
Massivholz bietet eine warme Ausstrahlung und hohe Stabilität, reagiert jedoch auf Raumklimaschwankungen und ist schwerer. Hochwertig furnierte oder melaminharzbeschichtete Holzwerkstoffe sind formstabil, verzugsfrei und besonders maßhaltig für Scharniere und Schubladenauszüge. Metallkonstruktionen eignen sich für schlanke, tragfähige Gestelle im reduzierten Stil. Entscheidend für die Lebensdauer sind die Qualität der Beschläge und die Belastbarkeit der Platten.
Verwende für die regelmäßige Reinigung ein weiches, leicht antistatisches Tuch oder einen Staubwedel. Vermeide trockene Papiertücher, da diese mikroskopische Kratzer auf matten oder hochglänzenden Lackflächen hinterlassen können. Bei Flecken reicht ein nebelfeucht ausgewrungenes Baumwolltuch mit etwas neutralem Reiniger. Wische stets sofort trocken nach, um ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Kantenbereiche von Holzwerkstoffen zu verhindern.
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